In the Kitchen Charles Samuel Keene (1823-1891)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Charles Samuel Keene – In the Kitchen
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die zweite Frau, rechts von ihr stehend, ist eleganter gekleidet, mit einem hochgeschlossenen Kleid und einer taillierten Figur. Ihre Haltung wirkt dominanter und ihre Miene weniger ausdrucksstark, fast distanziert. Sie scheint die erste Frau anzusprechen oder zu befragen. Eine dritte Person, vermutlich eine weitere Dienstbotin oder ein Kind, ist im Hintergrund angedeutet, verschwommen und teilweise von der zweiten Frau verdeckt.
Der Raum selbst wirkt beengt und unübersichtlich. Regale mit Geschirr und verschiedenen Gegenständen füllen den Hintergrund, was einen Eindruck von Fülle und möglicherweise auch von Unordnung vermittelt. Die Beleuchtung ist ungleichmäßig, wodurch bestimmte Bereiche stärker hervorgehoben werden als andere.
Die Zeichnung deutet auf soziale Hierarchien hin. Der Kontrast in der Kleidung und Haltung der beiden Frauen unterstreicht die Unterschiede in ihrem sozialen Status. Es könnte sich um eine Szene des Protokolls handeln, bei der eine Dienstbotin einer Herrin Rechenschaft ablegen muss oder eine Anweisung erhält. Die angedeutete dritte Person im Hintergrund verstärkt den Eindruck eines hierarchischen Systems.
Die Zeichnung ist in einem eher einfachen Stil gehalten, mit klaren Linien und wenig Schattierung. Dies verleiht ihr einen dokumentarischen Charakter, als ob es sich um eine Momentaufnahme aus dem Leben handelt. Der leicht unvollendete Eindruck lässt Raum für Interpretationen und verstärkt die Spannung der Szene. Die Zeichnung könnte auch als Kommentar zur gesellschaftlichen Ordnung ihrer Zeit verstanden werden, indem sie die Beziehung zwischen Dienstboten und ihren Arbeitgebern darstellt.