#11900 Raquel Forner
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Raquel Forner – #11900
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Vor ihm erhebt sich eine groteske, fast skelettartige Gestalt aus dem Boden. Diese Figur scheint aus Baumwurzeln und verrottendem Holz geformt zu sein, was einen Eindruck von Verfall und Entweihung erzeugt. Ihre Arme sind ebenfalls ausgestreckt, als ob sie die menschliche Figur berühren oder festhalten wollte.
Am Fuße der baumartigen Gestalt liegen Früchte – Trauben, Äpfel, vielleicht auch Granatäpfel – die in ihrem Reichtum einen Kontrast zum Verfall und Leiden bilden, das sich im Rest des Bildes manifestiert. Die Farbgebung ist von warmen, erdigen Tönen dominiert, wobei das Rot der Kleidung eine auffällige Akzentuierung erfährt. Der Hintergrund verschwimmt in einem diffusen Goldbraun, was die Szene in einen surrealen und traumartigen Raum verlegt.
Die Komposition wirkt eng und klaustrophobisch, verstärkt durch die vertikale Anordnung der Figuren. Die Darstellung suggeriert eine Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen – Leiden, Verzweiflung, Schuld und möglicherweise Erlösung. Der Kontrast zwischen dem lebendigen Rot des Gewandes und dem verrotteten Holz deutet auf einen Kampf zwischen Leben und Tod hin. Die Früchte könnten als Symbole der Versuchung oder der verlorenen Unschuld interpretiert werden. Insgesamt erweckt das Werk den Eindruck einer tiefgreifenden psychischen Krise, die in allegorischer Form dargestellt wird. Die Malweise, geprägt von groben Pinselstrichen und expressiver Farbgebung, unterstreicht die Intensität der dargestellten Emotionen.