The dream of happiness Constant Mayer (1832-1911)
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Constant Mayer – The dream of happiness
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Links vom Bildausschnitt paddelt eine weitere Person auf einem kleinen Boot durch das dunkle Wasser. Die Figur ist nur teilweise sichtbar, was einen Eindruck von Geheimnis und Unvollständigkeit erzeugt. Ein kleiner Putto, der offenbar mit dieser Person in Verbindung steht, spielt eine Art Musikinstrument – möglicherweise eine Laute oder Harfe –, was dem Ganzen eine leicht idyllische Note verleiht, die jedoch durch die vorherrschende Dunkelheit gemildert wird.
Die Farbgebung ist von einem starken Kontrast zwischen Licht und Schatten geprägt. Das wenige Licht fällt auf die schlafende Frau und die Person in der Liege, während der Rest des Bildes in tiefen Grüntönen und Brauntönen gehalten ist. Diese Technik verstärkt den dramatischen Effekt und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die zentralen Figuren.
Die Komposition wirkt sorgfältig durchdacht. Die diagonale Anordnung der Elemente – vom Boot links über die Liege bis hin zur Landschaft im Hintergrund – erzeugt eine gewisse Dynamik, während die Dunkelheit am Rande des Bildes einen Rahmen bildet und die Szene isoliert.
Subtextuell könnte das Werk als Allegorie für die Vergänglichkeit des Glücks oder die Illusion von Frieden interpretiert werden. Der Schlaf der Frau symbolisiert möglicherweise eine Auszeit von den Sorgen der Welt, während die melancholische Haltung des Mannes auf die Erkenntnis hinweist, dass diese Ruhe nicht von Dauer sein kann. Die Person im Boot könnte für die Suche nach dem Glück stehen, während der Putto die flüchtige Natur der Freude verkörpert. Insgesamt erweckt das Bild den Eindruck einer tiefgründigen Reflexion über die menschliche Existenz und die Unmöglichkeit, dauerhaftes Glück zu erlangen.