Gaspar de Bracamonte y Gusman * Anselm van Hulle (1601-1674)
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Anselm van Hulle (After) – Gaspar de Bracamonte y Gusman
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Das auffälligste Merkmal ist zweifellos der markante Schnurrbart, der in einer ungewöhnlichen Form nach unten gezogen wurde. Er verleiht dem Mann eine gewisse Eigenwilligkeit und möglicherweise auch einen Hauch von Humor oder Ironie. Die Augen sind dunkel und wirken aufmerksam, fast durchdringend. Der Gesichtsausdruck ist ernst, aber nicht unfreundlich; er vermittelt eher Würde als Kühle.
Die Schrift über seinem Kopf, die seinen Namen und Titel nennt, deutet darauf hin, dass es sich um eine Person von Bedeutung handelt. Die lateinische Typografie verleiht dem Werk einen gewissen historischen Charakter und unterstreicht möglicherweise den Standesunterschied des Dargestellten.
Die Farbgebung ist gedämpft und konzentriert sich auf die dunklen Töne der Robe und des Hintergrunds, was eine Atmosphäre der Seriosität und Kontemplation erzeugt. Die Beleuchtung ist gezielt eingesetzt, um bestimmte Bereiche hervorzuheben – das Gesicht, den Schnurrbart und die Stickerei an der Kleidung – und so die räumliche Tiefe zu betonen.
Subtextuell könnte dieses Porträt als Darstellung von Macht und Autorität interpretiert werden. Der dunkle Hintergrund symbolisiert möglicherweise die Herausforderungen oder Verantwortlichkeiten, die mit seiner Position einhergehen. Die aufwendige Robe deutet auf Reichtum und gesellschaftlichen Status hin, während der markante Schnurrbart eine individuelle Persönlichkeit unterstreicht. Insgesamt wirkt das Werk wie eine sorgfältig inszenierte Darstellung eines Mannes, der sich seiner Rolle bewusst ist und sie mit Würde ausfüllt.