#24833 Josep Mompou
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Josep Mompou – #24833
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Rechts von der schlafenden Person sitzen eine Frau und ein Mann nebeneinander. Die Frau hält ein weiteres Kind im Arm, dessen Gesicht rötlich-orange erscheint und einen Kontrast zu den gedämpften Farbtönen des restlichen Bildes bildet. Der Mann trägt eine Brille und sein Profil ist streng und ernst dargestellt. Ihre Körperhaltung wirkt distanziert; es fehlt an jeglicher Zuneigung oder Interaktion zwischen ihnen.
Der Hintergrund ist in einem gleichmäßigen Lilaton gehalten, der die Szene zusätzlich umhüllt. An der Wand hängt ein golden gerahmtes Bild, dessen Inhalt jedoch unklar bleibt und eine zusätzliche Ebene der Interpretation eröffnet. Es könnte sich um ein Symbol für Tradition, Erinnerung oder einen verlorenen Wert handeln.
Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft und von pastellartigen Tönen dominiert, die eine Atmosphäre der Ruhe und Kontemplation erzeugen. Die vereinfachten Formen und die flächige Darstellung erinnern an expressionistische Einflüsse.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über Familie, Verlust oder Entfremdung interpretiert werden. Die schlafende Figur symbolisiert möglicherweise Unschuld und Verletzlichkeit, während die Distanz zwischen Mann und Frau eine Krise in der Beziehung andeuten könnte. Das Bild an der Wand könnte für eine vergangene Harmonie stehen, die nun unwiederbringlich verloren ist. Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Gefühl von Isolation und innerer Zerrissenheit, eingebettet in einen Raum, der sowohl Geborgenheit als auch Gefangenschaft suggeriert.