Two Horae scattering flowers, watched by two satyrs Giulio Romano (1499-1546)
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Giulio Romano – Two Horae scattering flowers, watched by two satyrs
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Zu ihrer Rechten sitzt ein kleiner, putziger Junge mit Flügeln, der eine Korb voller Früchte in der Hand hält. Er wirkt wie ein zusätzlicher Gast an diesem Festmahl.
Auffällig sind die beiden Satyrfiguren, die die Szene beobachten. Ihre Erscheinung, mit den tierischen Ohren, den Hufen und dem wilden Gesichtsausdruck, steht im deutlichen Kontrast zu den anmutigen Stunden. Sie sind in eine Pose der Beobachtung versunken, fast schon neugierig und vielleicht auch etwas vergnüglich. Der Satyr links ergreift mit einer Hand nach Früchten auf der Tafel, während der andere seine Augen auf die Frauen richtet.
Der Hintergrund ist dicht mit üppigem Grünwerk gefüllt, was den Eindruck eines idyllischen Gartens oder einer verborgenen Oase verstärkt. Im oberen Bildbereich erkennen wir weitere Figuren, die ebenfalls an der Festlichkeit teilnehmen scheinen.
Die Komposition deutet auf eine Spannung zwischen Ordnung und Chaos, Zivilisation und Wildheit hin. Die Stunden repräsentieren möglicherweise die Harmonie und Schönheit, während die Satyrfiguren für die ungezügelten Instinkte und die triebgesteuerte Natur stehen. Die Tafel selbst könnte als Symbol für Fülle, Fruchtbarkeit und das Genießen des Lebens interpretiert werden.
Die Darstellung der nackten Frauen könnte einen Bezug zur klassischen Kunsttradition und dem Ideal der Schönheit herstellen, während die Satyrfiguren eine gewisse Sinnlichkeit und Verführung andeuten. Die Szene scheint eine allegorische Darstellung der menschlichen Natur zu sein, die zwischen der Vernunft und den Trieben hin- und hergerissen ist. Es liegt eine subtile Ambivalenz in der Luft – ein Hauch von Gefahr vermischt sich mit der scheinbaren Harmonie.