San Sebastian Pietro de Saliba o Resaliba (active:1497-1530)
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Pietro de Saliba o Resaliba – San Sebastian
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Der Körper des Mannes wird in all seinen Details gezeigt; die Haut ist sorgfältig gemalt, wobei Licht und Schatten die Muskelstruktur betonen. Die Pfeile, die tief in seine Brust und Schulter eingedrungen sind, bilden ein schockierendes Kontrast zur Schönheit seines Körpers. Sie sind nicht als gewalttätige Verletzungen dargestellt, sondern eher als Teil seiner Erscheinung, fast schon dekorativ.
Der Hintergrund ist eine Landschaft mit sanften Hügeln und einem blauen Himmel, der von dunklen Wolken durchzogen ist. Diese Landschaft wirkt distanziert und unbeteiligt an dem Leid des Mannes, was die Isolation und das Martyrium noch verstärkt. Die Perspektive ist flach, wodurch der Vordergrund – die Figur des Mannes – besonders hervorgehoben wird.
Die Darstellung suggeriert eine tiefergehende Bedeutungsebene. Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine religiöse Allegorie handelt, möglicherweise um die Darstellung eines Heiligen, der für seinen Glauben gelitten hat. Die Pfeile könnten als Symbole für Leiden und Verfolgung interpretiert werden, während die Akzeptanz des Mannes in seinem Blick auf Opferbereitschaft und spirituelle Stärke hindeutet. Die Abwesenheit von emotionalem Drama könnte eine Reflexion über die stille Kraft des Glaubens und die Überwindung des Leidens durch Hingabe sein. Die Komposition wirkt trotz der schmerzhaften Thematik harmonisch und ästhetisch ansprechend, was die Ambivalenz zwischen Leid und Schönheit unterstreicht. Die Darstellung ist weniger auf die physische Qual konzentriert als vielmehr auf die spirituelle Dimension des Martyriums.