Madonna and Child with St John the Baptist and St Francis * Masolino da Panicale (Tommaso di Cristoforo Fini) (1383-1447)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Masolino da Panicale (Attributed) – Madonna and Child with St John the Baptist and St Francis
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Links von der Madonna steht ein nackter Knabe, der als Johannes der Täufer identifiziert werden kann. Er wirkt ungestüm und blickt auf die Madonna und das Kind. Seine Pose und das Fehlen von Kleidung deuten auf seine Rolle als Vorläufer Jesu hin.
Rechts von der Madonna steht eine Figur in einem braunen Franziskanerhabit. Es handelt sich vermutlich um den heiligen Franz von Assisi. Er hält ein Buch in der Hand und blickt respektvoll auf die Madonna und das Kind. Seine Anwesenheit verstärkt den spirituellen Charakter des Bildes und verweist auf die franziskanische Verehrung Mariens.
Über der Madonna schweben zwei Engel in rosafarbenen Gewändern, die eine Art Schutzschild oder Rahmen bilden. Der Hintergrund ist dunkel und betont die Figuren im Vordergrund.
Die Komposition ist klar und symmetrisch, wobei die Madonna und das Kind der zentrale Fokus sind. Die Figuren sind in einem relativ starren Stil dargestellt, was typisch für die Malerei dieser Epoche ist. Der Einsatz von Gold als Kontrastfarbe erzeugt eine feierliche und übernatürliche Atmosphäre.
Ein möglicher Subtext dieses Bildes könnte die Verbindung zwischen der Marienverehrung und der franziskanischen Spiritualität sein. Die Anwesenheit des heiligen Franz von Assisi, bekannt für seine tiefe Liebe zu Christus und seiner Verehrung Mariens, unterstreicht die Bedeutung dieser Verbindung. Zudem könnte das Bild als Ausdruck von Hoffnung und Trost in Zeiten der Not verstanden werden, da die Madonna als Schutzpatronin gilt. Die Darstellung Johannes des Täufers, als derjenige, der den Weg für Jesus bereitet, erinnert an die Vorbereitung und das Warten auf die Erlösung. Die gesamte Szene vermittelt ein Gefühl von stiller Ehrfurcht und spiritueller Erhabenheit.