J17 Virgin and Child Beryl Cook
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Beryl Cook – J17 Virgin and Child
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Die weibliche Figur wirkt durch ihren kurzen Haarschnitt und ihr eher unsentimentales Gesichtsausdruck ungewöhnlich für eine traditionelle Darstellung einer Jungfrau Maria. Ihr Blick ist direkt und ungeschminkt, ohne den üblichen Ausdruck von Hingabe oder Erhabenheit. Das Kind hingegen besitzt ein rundliches Aussehen mit einem kindlichen Lächeln und lockigem Haar. Ein kleiner Vogel sitzt auf seiner Hand, was möglicherweise für Unschuld, Freiheit oder spirituelle Verbindung stehen könnte.
Die Farbgebung ist reduziert: Weiß dominiert die Kleidung der Frau, während das Kind in erdigen Tönen gehalten ist. Der goldene Heiligenschein leuchtet warm und kontrastiert mit der Dunkelheit des Hintergrunds. Die Farbwahl trägt zur Einfachheit und Klarheit der Darstellung bei.
Die Malweise wirkt etwas distanziert und fast schon karikaturhaft, insbesondere in den Gesichtszügen beider Figuren. Dies könnte eine bewusste Abkehr von idealisierten Darstellungen sein oder auch eine ironische Distanzierung vom religiösen Kontext andeuten. Die Darstellung scheint weniger auf die Vermittlung einer tiefen religiösen Botschaft aus zu sein, sondern eher auf eine ungewöhnliche und vielleicht sogar humorvolle Auseinandersetzung mit dem Thema Mutter-Kind-Beziehung und spiritueller Verehrung. Es entsteht ein Eindruck von Intimität, der durch die Nähe der Figuren zueinander erzeugt wird, jedoch gleichzeitig auch eine gewisse Distanz durch die künstlerische Umsetzung. Die Subtexte könnten sich um Fragen der Identität, des Glaubens und der Darstellung religiöser Motive im zeitgenössischen Kontext drehen.