Stormy Weather John Sell Cotman (1782-1842)
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John Sell Cotman – Stormy Weather
Ort: Norwich Castle Museum and Art Gallery, Norwich.
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Im Vordergrund stehen zwei Männer, von denen wir nur den Rücken sehen. Sie scheinen in die Ferne zu blicken, vermutlich auf das Unwetter, das sich zusammenbraut. Ihre Kleidung – ein Hut, eine Jacke und Arbeitskleidung – deutet darauf hin, dass es sich um einfache Leute handelt, möglicherweise Fischer oder Arbeiter, deren Leben direkt von den Launen des Wetters beeinflusst wird. Ein kleines Boot liegt in der Nähe, ebenfalls verlassen, was die Situation zusätzlich unterstreicht.
Die Farbgebung ist gedämpft und kontrastreich. Das tiefe Blau des Himmels steht im starken Gegensatz zum dunklen Schwarz des oberen Bildrandes und dem sandfarbenen Untergrund. Diese Kontraste verstärken das Gefühl von Bedrohung und Isolation. Die wenigen warmen Farbtöne, die in den Kleidungsstücken der Männer und im Boot zu finden sind, wirken fast wie ein Hoffnungsschimmer inmitten der düsteren Szenerie.
Die Komposition lenkt den Blick unweigerlich auf den Himmel, während die Figuren im Vordergrund eine menschliche Dimension hinzufügen. Sie stehen als Zeugen des Unwetters da, klein und unbedeutend angesichts der Naturgewalt. Hierdurch entsteht ein Subtext von Verletzlichkeit und Abhängigkeit des Menschen von der Natur. Es könnte auch eine Reflexion über die menschliche Fähigkeit sein, Widrigkeiten zu ertragen und trotz widriger Umstände standhaft zu bleiben. Die Abwendung der Figuren vom Betrachter verstärkt den Eindruck der Kontemplation und des stillen Erlebens einer außergewöhnlichen Situation.