Hermine David Jules Pascin (1885-1930)
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Jules Pascin – Hermine David
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Die Farbwahl ist bemerkenswert: Ein kühler, bläulicher Ton prägt das Gesicht und den Hintergrund, während warme Brauntöne in der Darstellung des Haares und der Schulterpartie eine gewisse Erdung suggerieren. Diese Gegenüberstellung von Kälte und Wärme erzeugt ein Spannungsfeld, das die Persönlichkeit der Dargestellten zu unterstreichen scheint. Die Augen sind auffällig; sie wirken intensiv und direkt, was dem Porträt eine gewisse Tiefe verleiht.
Die Pinselführung ist locker und dynamisch, wodurch eine flüchtige, fast impressionistische Wirkung entsteht. Die Konturen verschwimmen, die Formen lösen sich auf – dies trägt zur Lebendigkeit des Bildes bei und vermeidet eine starre Darstellung. Der Hintergrund ist nur angedeutet, was den Fokus voll und ganz auf die Frau lenkt.
Subtextuell könnte das Porträt als Reflexion über Weiblichkeit in einer Zeit des Wandels interpretiert werden. Der Hut, ein modisches Accessoire der Epoche, deutet auf eine gewisse gesellschaftliche Konvention hin, während die direkte Blickrichtung und die unverstellten Gesichtszüge einen Hauch von Individualität und Selbstbewusstsein vermitteln. Die Distanziertheit in der Darstellung könnte als Ausdruck einer inneren Stärke oder auch als Schutzmechanismus gedeutet werden. Insgesamt hinterlässt das Bild den Eindruck eines komplexen Charakters, dessen Persönlichkeit durch die künstlerische Umsetzung auf subtile Weise offenbart wird.