Hermine Resting; Hermine Reposant Jules Pascin (1885-1930)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Jules Pascin – Hermine Resting; Hermine Reposant
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist warm gehalten, dominiert von erdigen Tönen wie Ocker, Braun und Beige, wobei Akzente in Weiß und Grün gesetzt sind. Die Farbaufträge wirken pastos und dynamisch, was der Szene eine gewisse Lebendigkeit verleiht. Das Licht fällt weich auf die Figur, wodurch ein intimer und behaglicher Eindruck entsteht.
Die Frau ist in einer Position dargestellt, die sowohl Verletzlichkeit als auch Ruhe suggeriert. Ihre Augen sind geschlossen, ihr Kopf leicht geneigt, ihre Arme um den Körper geschlungen. Diese Haltung vermittelt einen Zustand der Entspannung und des Rückzugs aus der Außenwelt. Die Kleidung – ein helles Oberteil und eine dunkle Hose – deutet auf eine gewisse Ungezwungenheit hin, ohne jedoch übermäßig detailliert dargestellt zu sein.
Die Malweise ist expressiv und verzichtet auf eine präzise Wiedergabe von Details. Stattdessen werden Formen durch Pinselstriche angedeutet und die Aufmerksamkeit liegt auf der Gesamtwirkung des Bildes. Die Unschärfe in den Gesichtszügen trägt zur Mysteriosität der Darstellung bei und lässt Raum für Interpretationen.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über Erholung, Innigkeit oder sogar Melancholie gelesen werden. Der Rückzug der Frau in sich selbst deutet auf eine Sehnsucht nach Frieden und Geborgenheit hin. Die warmen Farben und die weiche Beleuchtung verstärken diesen Eindruck und schaffen eine Atmosphäre der Intimität und Kontemplation. Es könnte auch als Moment des Innehaltens interpretiert werden, ein Augenblick der Stille inmitten einer hektischen Welt. Der Fokus liegt weniger auf der Identität der Frau als vielmehr auf dem Ausdruck eines universellen Gefühls von Ruhe und innerer Einkehr.