#19619 Marcelo Fuentes
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Marcelo Fuentes – #19619
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Die Linienführung ist präzise, aber nicht übermäßig detailliert. Schatten werden durch Schraffuren angedeutet, die eine gewisse Plastizität erzeugen und die räumliche Tiefe betonen. Die Farbgebung ist monochrom, in Sepia gehalten, was dem Bild einen nostalgischen oder historischen Charakter verleiht.
Die Komposition wirkt fragmentarisch; der Betrachter erfährt nur einen Ausschnitt des Gesamtgebäudes. Dies verstärkt den Eindruck einer flüchtigen Momentaufnahme und lenkt die Aufmerksamkeit auf die architektonischen Details des dargestellten Abschnitts. Der Hintergrund ist verschwommen und lässt weitere Gebäude oder eine Landschaft erahnen, ohne diese jedoch klar zu definieren.
Subtextuell könnte die Zeichnung als Reflexion über Vergänglichkeit und Erinnerung interpretiert werden. Die unvollendete Darstellung und die sepiafarbene Tönung lassen auf einen vergangenen Zustand hindeuten, der in der Erinnerung verweilt. Die fragmentarische Natur des Bildes könnte auch eine Metapher für den Verlust oder die Zerstörung sein, wobei nur noch Teile einer einst vollständigen Struktur erhalten geblieben sind. Die Betonung der vertikalen Ausrichtung des Gebäudes könnte zudem auf Stabilität und Beständigkeit hinweisen, die jedoch durch die unvollendete Darstellung in Frage gestellt wird. Die Zeichnung lädt somit zu einer kontemplativen Auseinandersetzung mit Themen wie Zeit, Erinnerung und architektonischer Identität ein.