kishida ryusei, portrait of bernard leach 1915 Kishida
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Kishida – kishida ryusei, portrait of bernard leach 1915
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Die Malweise ist geprägt von lockeren Pinselstrichen und einer Auflösung der Formen in Farbflächen. Es scheint, als ob der Künstler weniger an einer detailgetreuen Wiedergabe interessiert sei, sondern vielmehr an der Erfassung des Lichts und seiner Wirkung auf die Oberfläche. Die Farbigkeit ist gedämpft, dominiert von Brauntönen, Violett und Grau, wobei vereinzelte Lichtreflexe für Kontraste sorgen.
Der Hintergrund ist nur schematisch angedeutet und verschwimmt in den Farben der Umgebung. Dies lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf das Gesicht des Mannes. Die Körperhaltung wirkt etwas angespannt, die Hände sind vor dem Körper gefaltet, was eine gewisse Abgeschlossenheit suggeriert.
Die Darstellung deutet nicht auf einen Moment der Freude oder Entspannung hin. Vielmehr entsteht ein Eindruck von Nachdenklichkeit, vielleicht sogar Melancholie. Der Hut und das Sakko lassen auf einen Mann schließen, der sich in einer gesellschaftlichen Position befindet, aber die Art und Weise, wie er dargestellt wird – fast schon unsicher und zurückhaltend – lässt Raum für Interpretationen über seine innere Haltung. Es könnte eine Reflexion über Identität, soziale Konventionen oder die Vergänglichkeit des Lebens sein, die hier angedeutet wird. Die Malweise selbst, mit ihrer Auflösung der Formen, verstärkt diesen Eindruck von Unsicherheit und flüchtiger Existenz.