Study of a Turkish Magnate, possibly Hallicoo Mirza John Frederick Lewis (1804-1876)
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John Frederick Lewis – Study of a Turkish Magnate, possibly Hallicoo Mirza
Ort: Fitzwilliam Museum, Cambridge.
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Der Mann trägt eine prächtige Kopfbedeckung – einen hohen, schwarzen Filzhut mit einem spitzen Rand – sowie ein langes Gewand in dunklen Farbtönen, das durch violette Akzente ergänzt wird. Die Darstellung der Kleidung ist nicht detailreich, sondern eher skizzenhaft gehalten, was den Eindruck eines schnellen Entwurfs erweckt. Die Hände sind grob gezeichnet, aber dennoch ausdrucksstark und tragen zur Gesamtwirkung des Porträts bei.
Der Hintergrund besteht aus einem diffusen Farbtongefüge in Rot- und Grüntönen, das eine Art Vorhang oder Wand andeutet. Die Malweise ist locker und impressionistisch; die Farben sind transparent und wirken fast aquarellartig. Die Verwendung von Bleistiftlinien unterstreicht die Skizzenhaftigkeit des Werkes und verleiht ihm eine gewisse Flüchtigkeit.
Ein interessanter Subtext ergibt sich aus der Gegenüberstellung von Würde und Entwurfstechnik. Der dargestellte Mann strahlt Autorität und Reichtum aus, während die Darstellung selbst einen Moment der Unvollkommenheit offenbart. Dies könnte darauf hindeuten, dass es sich um eine Studie handelt, ein Vorab-Entwurf für ein größeres Werk oder eine Reflexion über die Vergänglichkeit von Macht und Ansehen. Die direkte Blickrichtung des Mannes scheint den Betrachter herauszufordern, ihn zu beurteilen und seine Position einzunehmen. Die Chillum in seiner Hand könnte als Symbol für Entspannung, Kontemplation oder sogar Exotik interpretiert werden – Elemente, die mit der Vorstellung eines fernen, mächtigen Herrschers verbunden sind. Insgesamt vermittelt das Werk den Eindruck einer schnellen, aber eindringlichen Momentaufnahme eines Mannes von Bedeutung.