Light of the night # 37 Roerich N.K. (Part 2)
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Roerich N.K. – Light of the night # 37
Ort: Private collection
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Der Blick wird nach hinten gelenkt, hin zu einer weiten Wasserfläche, die sich bis zum Horizont erstreckt. Auch hier ist das Blau vorherrschend, jedoch mit einem Hauch von Grün und Grau vermischt, was eine gewisse Tiefe suggeriert. Über dem Wasser brechen Lichtstrahlen auf, die wie vertikale Säulen in den Himmel aufsteigen. Diese Lichteffekte sind nicht naturalistisch dargestellt; sie wirken eher wie diffuse, ätherische Erscheinungen, die das nächtliche Blau durchdringen und einen Kontrast bilden.
Die Komposition ist ruhig und kontemplativ. Die Felsen im Vordergrund erzeugen eine gewisse Schwere und Stabilität, während der offene Raum des Wassers und des Himmels ein Gefühl von Weite und Unendlichkeit vermittelt. Es entsteht eine Atmosphäre der stillen Beobachtung, fast schon der Ehrfurcht vor der Naturgewalt.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über die Beziehung zwischen Dunkelheit und Licht interpretiert werden. Die Felsen stehen für das Verborgene, Unbekannte, während das Licht die Hoffnung oder Erleuchtung symbolisiert. Die verschwommene Darstellung lässt Raum für subjektive Interpretation; es scheint, als ob der Betrachter in eine Stimmung versetzt wird, die eher von Gefühl als von konkreten Beobachtungen geprägt ist. Die Abwesenheit menschlicher Figuren verstärkt diesen Eindruck einer stillen Kontemplation und des Eintauchens in die Natur. Es könnte auch ein Ausdruck für das Innere, für die Suche nach Klarheit inmitten der Dunkelheit des Lebens sein.