Its My Turn to Play Mother! Sophie Gengembre Anderson (1823-1903)
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Sophie Gengembre Anderson – Its My Turn to Play Mother!
Ort: The FORBES Magazine Collection, New
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Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht ein kleines Mädchen, gekleidet in ein hellgelbes Kleid mit weißen Details. Sie wirkt aufgeregt und scheint eine zentrale Figur in einem imaginären Spiel zu sein. Ihre Haltung, die leicht ungeschickte Art, wie sie die Tasse hält, und ihr Blick verraten eine kindliche Begeisterung, sich als Erwachsene zu präsentieren.
Auf einem Sofa sitzt ein älteres Mädchen, ebenfalls in einem eleganten Kleid, und spielt mit einer Puppe. Sie wirkt in ihrer Rolle als Mutter ruhiger und selbstverständlicher. Neben ihr steht ein kleiner Junge, der ebenfalls an einem Tee-Set teilnimmt. Er scheint sich in die Szene einzufügen, ohne jedoch die gleiche Begeisterung zu zeigen wie das Mädchen im Vordergrund.
Auf dem Boden sind Spielsachen verstreut, darunter Puppen, Schuhe und ein Besen. Diese Elemente verstärken den Eindruck, dass es sich um ein Kinderspiel handelt, das jedoch eine Nachahmung erwachsener Verhaltensweisen beinhaltet. Die unordentliche Umgebung kontrastiert mit der sorgfältig gestalteten Einrichtung des Raumes und unterstreicht die kindliche Unbefangenheit, die trotz der Nachahmung erwachsener Rollen erhalten bleibt.
Die Darstellung legt nahe, dass das Spiel der Kinder eine Form der sozialen Beobachtung und Nachahmung ist. Sie imitieren das Verhalten der Erwachsenen, die sie umgeben, und erschaffen dabei eine eigene Fantasiewelt. Der Subtext der Darstellung könnte darin liegen, die komplexen sozialen Strukturen und Geschlechterrollen der damaligen Zeit zu hinterfragen oder zumindest zu reflektieren. Es ist möglich, dass das Werk die Ambivalenz der kindlichen Entwicklung hervorhebt, in der Kinder gleichzeitig die Unbeschwertheit des Spiels und die Erwartungen der Erwachsenenwelt erfahren.