Pieta (completed by Palma il Giovane (Jacopo Negretti)) Titian (Tiziano Vecellio) (1488/90-1576)
Titian – Pieta (completed by Palma il Giovane (Jacopo Negretti))
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Maler: Titian (Tiziano Vecellio)
Ort: Gallery of Accademia, Venice (Gallerie dell’Accademia).
Die Pietà - Die Beweinung Christi. Dieses Werk ist das gefühlsmäßig und gedanklich tiefgründigste des Künstlers. Diese Arbeiten wurden nie abgeschlossen. Es wurde von Tizian Palma dem Jüngeren vollendet. Wir sehen eine Nische, die grob aus Steinen besteht. Sie wird von zwei Statuen eingerahmt. Tizian stellt Menschen dar, die alle von einem einzigen traurigen Impuls ergriffen werden. In Marias Schoß ruht der Leib des toten Christus.
Beschreibung des Gemäldes "Pieta" von Tizian Vechellio
Die Pietà - Die Beweinung Christi. Dieses Werk ist das gefühlsmäßig und gedanklich tiefgründigste des Künstlers. Diese Arbeiten wurden nie abgeschlossen. Es wurde von Tizian Palma dem Jüngeren vollendet.
Wir sehen eine Nische, die grob aus Steinen besteht. Sie wird von zwei Statuen eingerahmt. Tizian stellt Menschen dar, die alle von einem einzigen traurigen Impuls ergriffen werden. In Marias Schoß ruht der Leib des toten Christus. Maria ist in völliger Verzweiflung erstarrt, wie eine Statue. Der Künstler stellt Christus weder als Märtyrer noch als völlig erschöpften Asket dar.
Vor uns steht ein Held, der in einem wahrhaft ungleichen Kampf gefallen ist. Der alte Mann schaut Jesus traurig an. Magdalena hebt ihre Hand zu einer Geste. Es ist wie ein mächtiger, klagende Schrei in der absoluten Stille der Welt. Ihr rotes Haar flattert. Sie werden zu einer Art Blitzlicht, das mit dem düsteren Hintergrund des Bildes kontrastiert. Die in Stein gehauene Moses-Statue ist wirklich beeindruckend. Der Ausdruck auf seinem Gesicht ist traurig und wütend zugleich. Diese Statue wird durch den graublauen Schimmer eines fast vollständig erloschenen Tages kunstvoll beleuchtet.
Tizian war in der Lage, die äußerste Kraft des Kummers und den Glanz des Leids zu vermitteln. Es ist kein Zufall, dass dieses Werk sein letztes war. Der Künstler schrieb ein Requiem, das er den Heldenbildern widmete, die er so sehr liebte. Die Renaissance rückt in die Vergangenheit, und Tizian beklagt dies.
Alle Farben dieser Leinwand sind düster. Es überwiegen Brauntöne. Tizian setzt gekonnt Töne und Untertöne ein. Trotz einer gewissen Monochromie ist das Gemälde beeindruckend. Der Künstler schafft lebensnahe Posen, in denen man auch Verzweiflung und große Trauer lesen kann. Tizian malt jede Falte der Kleidung und die Kurven der Figuren. Die Statuen sind greifbar. Wir haben das Gefühl, dass sie dreidimensional und fast lebendig sind. Tizian hat ein wahrhaft grandioses Gemälde geschaffen, das sein gesamtes Schaffen zusammenfasst.
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Über ihm sitzt eine Frau, die in tiefer Trauer scheint. Ihr Gesichtsausdruck ist von Kummer und Verzweiflung geprägt. Sie hält den Verstorbenen behutsam, ihre Haltung drückt eine mütterliche Zuneigung und einen tiefen Schmerz aus.
Neben ihr kniet ein alter Mann, der ebenfalls in tiefe Trauer versunken ist. Seine Hände sind zu Gebet gefaltet, was seinen Schmerz und seine Hoffnung auf Trost verdeutlicht.
Die gesamte Szene ist von einer architektonischen Struktur eingerahmt, die eine Art Heiligtum oder Grabstätte andeutet. Im Hintergrund ist ein flüchtiger Blick auf eine Himmelsdarstellung zu erkennen, die von einem Engel erleuchtet wird, der ein Kreuz trägt. Die Darstellung des Himmels als Hintergrund könnte als Hinweis auf die Hoffnung und die Erlösung interpretiert werden, die im Angesicht des Todes liegen.
Zwei weitere Figuren flankieren die Hauptszene: eine weibliche und eine männliche Statue. Die weibliche Statue trägt eine Krone und hält eine Lanze, was möglicherweise auf ihre Rolle als Beschützerin oder Verfechterin hinweist. Die männliche Statue scheint eine Schriftrolle zu halten, was auf Wissen oder göttliche Offenbarung verweisen könnte.
Am unteren Bildrand findet sich eine Inschrift auf einem Sockel, deren genauer Inhalt unsicher ist. Diese Inschrift könnte jedoch zusätzliche Informationen über die Bedeutung der Szene liefern.
Insgesamt vermittelt das Werk ein Gefühl von Leid, Verlust, aber auch von Hoffnung und Glauben. Die Komposition ist sorgfältig durchdacht und erzeugt eine Atmosphäre von tiefer spiritueller Bedeutung. Die Verwendung von Licht und Schatten verstärkt die emotionale Wirkung der Darstellung und lenkt den Blick des Betrachters auf die zentrale Szene des Leids und der Trauer.