Girolamo and Cardinal Marco Corner Investing Marco, Abbot of Carrara, with His Benefice Titian (Tiziano Vecellio) (1488/90-1576)
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Titian – Girolamo and Cardinal Marco Corner Investing Marco, Abbot of Carrara, with His Benefice
Ort: National Gallery of Art, Washington.
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EIN KLEINES GEDICHT ÜBER TITIAN
Sebastian – wie eine Wurzel – gefangen von Schmerz,
Von weißem Schmerz gefangen Sebastian.
Mit dem Tod verabschiedet er sich vom Tal,
Wenn er mit solch einer Kraft erleuchtet ist.
... auf Titians Selbstporträt
sehen wir ihn im Alter, und die Augen sind tief:
Er ist überhaupt nicht müde, und so früh im Tod.
Seine Macht kann man nicht leugnen.
Was bedeutet ihm die Macht des Todes, wenn seine Leinwände
voller farblicher Magie sind?
Und den Denar des Kaisers wollen wir
die Träger der Schuld zu uns nehmen.
Hier schreit Titians Kreuz –
Dunkelheit, verdichtet um ihn herum,
gemildert durch Helligkeit, aber zerrissen
sind die Linien der Strahlen, mein Freund.
Hier ist das Tragen des Kreuzes, und das Geheimnis
hinter dem Antlitz Christi, die Höhe.
Die schwere Farbgebung ist nicht zufällig
gewählt, denn die Mystik des Kreuzes
ist schwer zu erfassen, wenn uns
die irdische Liebe näher ist – nicht die,
die über dem weiten Raum – ewig golden – existiert –
in ihr löst sich auch die Kunde auf.
Wie sehr man auch das Flüstern der Zeit hört,
fröhlich sind die Früchte der Malerei,
und sie sind notwendig – sie nähren die Seelen,
sie schenken Erkenntnis der Höhe.
Die Technik wird dann erst durch übermäßige
Entwicklung zu einem Fortschritt.
Die goldenen Fäden werden nicht reißen:
Sie verbinden mit dem Thema des Himmels.
Farbgebung und Licht-Schatten, wie zuvor,
werden die Merkmale der Realität betonen.
Gebt, ihr Menschen, Tribut der Hoffnung,
und glaubt nicht dem Ruf der Leere.
Ein Vakuum in der Seele ist viel schrecklicher
als ein Vakuum im Hohlraum des Weltalls.
Aber welche Ideen auch immer aufblühen mögen,
der Mensch hat eine Chance.
Eine Chance, die Aufwärtsbewegung zu verstehen und sich in sie einzufügen,
möge die Seele wachsen –
wenn sie nach dem Himmel strebt,
dann ist sie von Anfang an gut.
Titian hilft beim Wachstum,
denn er stellt die malerischen Felder
mit lichtvoller Kraft dar.
Da ist ein Flug. Und hier unten ist die Erde.
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Im Zentrum steht eine männliche Gestalt mit dunklem Haar und Bart, gekleidet in eine dunkle Robe. Sein Blick ist direkt und ernst, er scheint die ihm entgegengebrachte Geste aufmerksam zu verfolgen. In seinen Händen hält er ein weißes Tuch oder Dokument, möglicherweise ein Zeichen der Autorität oder des Empfangs einer wichtigen Zuweisung.
Rechts von ihm befindet sich eine weitere männliche Figur, die durch ihr rot-orangefarbenes Gewand auffällt. Es handelt sich vermutlich um eine kirchliche Person, möglicherweise einen Kardinal, wie der hohe Hut und die Robe vermuten lassen. Sein Blick ist nach vorne gerichtet, ein Hauch von Ernsthaftigkeit liegt in seinem Gesichtsausdruck. Er hält ebenfalls ein Tuch oder Dokument entgegen, das die Übergabe symbolisiert.
Zu Beginn links ist eine dritte Person abgebildet, vermutlich eine Frau. Ihr Blick ist auf die beiden Männer gerichtet, ihr Gesichtsausdruck wirkt beobachtend und vielleicht leicht besorgt. Sie trägt eine dunkle Kopfbedeckung und eine schlichte Robe, was sie von den beiden Männern abhebt.
Der dunkle Hintergrund, durchzogen von diffusen Lichtstrahlen, lenkt die Aufmerksamkeit auf die drei Figuren und verstärkt die Bedeutung der Szene. Die Farbgebung, insbesondere das Rot des Gewandes der Kardinalsfigur, zieht den Blick an und unterstreicht die Wichtigkeit des Moments.
Neben der offensichtlichen Darstellung einer Übergabe oder Investitur lassen sich auch subtile Subtexte erkennen. Die Anwesenheit der Frau könnte auf die familiäre oder soziale Verbindung der beteiligten Personen hinweisen. Die unterschiedliche Kleidung und das Verhalten der Figuren deuten auf verschiedene soziale Schichten und Rollen hin. Es könnte eine Darstellung von Macht, Autorität und Abhängigkeit sein, wobei die Übergabe des Dokuments den Schlüssel zur Deutung dieser Beziehungen bildet. Die Szene wirkt inszeniert und formalisiert, was auf die Bedeutung der Zeremonie und die Repräsentation der beteiligten Personen hinweist.