#02550 Filippo De Pisis
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Filippo De Pisis – #02550
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Der Künstler hat den Vogel in einer scheinbar zufälligen Position dargestellt; er scheint umgefallen zu sein, wobei einzelne Federn sich von seinem Körper lösen und auf der Oberfläche liegen. Diese Darstellung könnte eine Vergänglichkeit oder einen Verlust symbolisieren. Die Laterne, mit ihrem komplexen Gitterwerk, wirkt wie ein Lichtpunkt in der Szene, doch ihr Licht ist gedämpft und nicht strahlend. Der Krug, schlicht und dunkel gehalten, steht im Kontrast zur filigranen Struktur der Laterne. Die Schale mit Früchten – Äpfel und Trauben – bringt eine gewisse Fülle und Opulenz in das Bild, die jedoch durch die anderen Elemente relativiert wird.
Die Farbpalette ist überwiegend warm und erdig gehalten: Brauntöne, Ocker, gedämpfte Rottöne dominieren. Diese Farbwahl trägt zur melancholischen Stimmung des Werkes bei. Die Pinselstriche sind sichtbar, was dem Bild eine gewisse Rauheit und Materialität verleiht.
Die Anordnung der Objekte wirkt beiläufig, fast schon zufällig, doch die Komposition ist sorgfältig durchdacht. Es entsteht ein Eindruck von Kontemplation und stiller Besinnung. Die Kombination aus organischen (Vogel, Früchte) und anorganischen (Laterne, Krug) Elementen lässt Raum für vielfältige Interpretationen. Es könnte sich um eine Reflexion über Leben und Tod, Schönheit und Vergänglichkeit handeln oder auch um eine Auseinandersetzung mit der Natur und ihren Gesetzen. Die Signatur des Künstlers im unteren rechten Bereich lenkt die Aufmerksamkeit auf die Autorenschaft, ohne jedoch in den Vordergrund zu treten.