#23806 Juan Manuel Diaz Caneja
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Juan Manuel Diaz Caneja – #23806
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Die Farbpalette dominiert durch verschiedene Brauntöne, Ocker, Rostrot und Beige, wobei einzelne Bereiche mit helleren, fast sandfarbenen Akzenten durchbrochen werden. Diese Farbschattierungen erzeugen eine gewisse Tiefe und lassen die einzelnen Schichten unterschiedlich stark hervortreten. Einige Stellen sind deutlich pastoser aufgetragen, andere wirken eher verrieben oder in die darunterliegende Farbe eingearbeitet.
Besonders auffällig ist der Einsatz von Blau, das sich in einigen Bereichen als dünne, fast flüchtige Linien und Flecken zwischen den Erdtönen manifestiert. Diese blauen Akzente brechen die Wärme der Farbgebung auf und erzeugen einen subtilen Kontrast, der dem Bild eine zusätzliche Ebene der Komplexität verleiht. Sie könnten als Hinweis auf Wasser, Himmel oder vielleicht auch auf mineralische Einschlüsse interpretiert werden.
Der obere Bildrand wird von einem schmalen Streifen in einem kräftigen Blau mit weißen Tupfen eingenommen, was den Eindruck einer Wolkendecke erweckt. Diese sparsame Darstellung des Himmels verstärkt die Konzentration auf die horizontalen Schichtungen im Vordergrund.
Die Malweise ist eher abstrakt und vermeidet jegliche gegenständliche Darstellung. Dennoch evoziert das Bild eine Atmosphäre von Stabilität, Dauerhaftigkeit und vielleicht auch von Verfall oder Erosion. Die Schichtung könnte als Metapher für die Geschichte, die Zeit oder die verschiedenen Ebenen der menschlichen Erfahrung gelesen werden. Es entsteht ein Gefühl von Kontemplation und stiller Beobachtung einer Landschaft, deren genaue Natur dem Betrachter bewusst bleibt. Die Reduktion auf wenige Farben und Formen verstärkt diesen Eindruck von Einfachheit und Konzentration.