#19524 Mariano De Cossio
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Mariano De Cossio – #19524
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Ein großer, brauner Fisch dominiert den zentralen Bereich des Bildes. Seine Form ist organisch und fast schon grotesk, er scheint sich über die Szene zu wölben und verbindet so das Vorder- mit dem Hintergrund. Die Reflexionen in der glatten Oberfläche des Fisches sind besonders bemerkenswert: Sie spiegeln eine Skelettgestalt und einen älteren Mann wider, der an einem Tisch sitzt und offenbar konzentriert arbeitet. Dieser Mann könnte ein Wissenschaftler oder Forscher sein, dessen Beschäftigung sich mit dem Tod und der Anatomie beschäftigt.
Die Anordnung der Elemente suggeriert eine Art von Dialog zwischen Leben und Tod, Jugend und Alter, Beobachtung und Forschung. Die Schmetterlinge symbolisieren die Schönheit und Fragilität des Lebens, während das Skelett und der Fisch auf die Unvermeidlichkeit des Todes hinweisen. Das Mädchen, als Repräsentantin der Jugend, scheint in diesem Kontext eine Art Übergangsperson zu sein – sie lauscht dem Leben (der Schnecke), wird aber gleichzeitig mit der Realität des Todes konfrontiert (das Skelett im Spiegel).
Die Farbgebung ist gedämpft und tendenziell warm gehalten. Die Beleuchtung wirkt diffus und verstärkt die melancholische Stimmung des Werkes. Der Raum selbst, in dem sich die Szene abspielt, wirkt beengt und fast schon klaustrophobisch, was die Atmosphäre der Kontemplation und des Nachdenkens zusätzlich unterstreicht. Insgesamt erzeugt das Gemälde eine subtile Spannung zwischen wissenschaftlicher Neugier und existentieller Besinnung.