#19508 Mariano De Cossio
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Mariano De Cossio – #19508
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Die Farbgebung ist gedämpft und weist erdige Töne auf – Brauntöne im Haar, Rosatöne in den Wangen und einem hellen Rosa für die Kleidung. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Natürlichkeit und Unschuld, wird jedoch durch die düstere Stimmung des Kindes relativiert. Der Hintergrund ist nur angedeutet, fast neutral gehalten, was die Aufmerksamkeit noch stärker auf das Gesicht lenkt.
Die Arme sind vor der Brust verschränkt, eine Haltung, die sowohl Verteidigung als auch Nachdenklichkeit andeuten kann. Sie wirkt wie ein Schutzschild, aber auch wie eine Geste des Schweigens oder der Resignation. Die Darstellung ist realistisch, jedoch mit einer gewissen stilisierten Verfremdung. Die Gesichtszüge wirken leicht überzeichnet, was dem Bild eine zusätzliche Intensität verleiht.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über Kindheit, Verlust oder Isolation interpretiert werden. Der direkte Blick des Kindes fordert den Betrachter heraus und konfrontiert ihn mit einer stillen Frage. Es entsteht ein Gefühl der Beklemmung, verstärkt durch die fehlende Kontextinformation und die unentschlossene Mimik des Kindes. Die Malerei evoziert eine Atmosphäre der Stille und des Nachdenkens über die Komplexität menschlicher Emotionen, selbst in jungen Jahren.