The Last of the Buffalo Albert Bierstadt (1830-1902)
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Albert Bierstadt – The Last of the Buffalo
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Der Boden ist übersät mit Knochen und verrottendem Fleisch, was eine Atmosphäre des Verfalls und der Zerstörung erzeugt. Eine Gruppe weiterer Büffel befindet sich am rechten Bildrand, ebenfalls in panischer Flucht. Im Hintergrund erstreckt sich eine weite Ebene, die bis zu schneebedeckten Bergen reicht. Ein Fluss schlängelt sich durch die Landschaft, und ein paar Vögel kreisen am Himmel.
Die Komposition lenkt die Aufmerksamkeit zunächst auf das Geschehen im Vordergrund, die unmittelbarste Gefahr und den Kampf ums Überleben. Die Größe der Ebene und die entfernten Berge suggerieren jedoch einen viel größeren Kontext. Der einzelne Jäger und das letzte Bison werden zu Symbolen für das Aussterben einer ganzen Spezies und der Kultur, die von ihr abhängig war.
Der Kontrast zwischen der roten Kleidung des Jägers und dem Weiß des Pferdes sowie dem braunen Fell des Bisons erzeugt einen visuellen Reiz und unterstreicht die Dramatik der Szene. Das Licht fällt von oben und betont die Tragik des Moments, die Verletzlichkeit der Tiere und die Einsamkeit des Jägers.
Die Darstellung der Landschaft ist realistisch, jedoch mit einer gewissen Melancholie durchzogen. Der Himmel ist trüb, und die Farben sind gedämpft, was die Atmosphäre der Verzweiflung noch verstärkt. Man nimmt den Eindruck eines Abschieds wahr, einer Klage über den Verlust einer Lebensweise und der natürlichen Ressourcen. Die leere Ebene im Hintergrund deutet auf eine ungewisse Zukunft hin, sowohl für den Jäger als auch für die verbleibenden Tiere. Es ist ein Bild über das Verschwinden, das Aussterben und die Konsequenzen menschlichen Handelns.