#08163 Thomas Wilmer Dewing (1851-1938)
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Thomas Wilmer Dewing – #08163
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Die Frau trägt ein Kleid mit einem tiefen Ausschnitt, das einen Teil ihrer Schultern freilegt. Die Kleidung wirkt opulent, aber gleichzeitig auch etwas verhüllt, was eine gewisse Melancholie oder Distanziertheit suggeriert. Ihr Blick ist nach oben gerichtet, in eine gedankliche Ferne, die nicht direkt mit der musikalischen Tätigkeit verbunden scheint. Es entsteht ein Eindruck von Kontemplation und innerer Einkehr.
Die Laute selbst wird detailreich dargestellt, ihre Saiten wirken fast greifbar. Die Fingerhaltung deutet auf einen konzentrierten Spielansatz hin, doch die Frau wirkt nicht völlig in die Musik versunken; vielmehr scheint sie durch sie hindurch zu einer anderen Ebene der Erfahrung zu gelangen.
Der dunkle Hintergrund verstärkt das Gefühl von Isolation und Intimität. Er lässt die Figur wie eine Erscheinung wirken, fast als ob sie aus einer anderen Zeit oder Welt stammen würde. Die Farbpalette ist gedämpft, dominiert von Braun-, Grün- und Schwarztönen, was zur düsteren Atmosphäre beiträgt.
Subtextuell könnte das Werk als Darstellung der Künstlerin selbst interpretiert werden, die sich in ihrer Musik einen Rückzugsort sucht. Es könnten auch Themen wie Weiblichkeit, Melancholie, Erinnerung und die Suche nach innerer Harmonie angesprochen werden. Die Verbindung von Musik und Kontemplation deutet auf eine Sehnsucht nach etwas Transzendiertem hin, das jenseits der sichtbaren Welt liegt. Insgesamt erweckt die Malerei einen Eindruck von stiller Schönheit und tiefgründiger Reflexion.