Petar Meseldzija – Mother And Child (Abraxsis) Petar Mesaldzija
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Petar Mesaldzija – Petar Meseldzija - Mother And Child (Abraxsis)
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Hinter der Frau erhebt sich ein massiver Felsbrocken, aus dem das Profil eines Gesichts herausgebildet scheint – eine Art stummer Zeuge oder Schutzpatron. Dieser Felsen ist von einem diffusen Licht umgeben, was ihm eine fast übernatürliche Aura verleiht. Die Darstellung des Felsens wirkt organisch und ungestüm, im Kontrast zu der ruhigen, fast andächtigen Haltung der Frau mit dem Kind.
Der Vordergrund wird von einer Wiesenlandschaft dominiert, in der rote Mohnblumen spärlich verstreut sind. Diese roten Akzente lenken den Blick und erzeugen einen subtilen Kontrast zur kühlen Farbgebung des Gewandes und des Throns. Die goldene Beleuchtung der Landschaft verstärkt das Gefühl von Transzendenz und spiritueller Erhabenheit.
Die Komposition ist stark hierarchisch aufgebaut: die Frau mit dem Kind bildet den Mittelpunkt, während Fels und Landschaft eine Art Rahmen bilden. Es entsteht ein Eindruck von Schutz und Geborgenheit, doch gleichzeitig schwingt auch eine unterschwellige Spannung mit, möglicherweise durch die unheimliche Präsenz des Gesichts im Felsen oder die düstere Atmosphäre der Hintergrundlandschaft.
Die Malerei scheint sich nicht auf eine konkrete narrative Ebene zu beschränken. Vielmehr deutet sie auf tiefere, archetypische Themen hin: Mutterschaft, Schutz, das Mysterium des Lebens und möglicherweise auch die Verbindung zwischen Mensch und Kosmos. Die symbolische Bedeutung der roten Mohnblumen könnte auf Opferbereitschaft oder spirituelle Erweckung hindeuten. Insgesamt wirkt das Werk wie eine Meditation über fundamentale menschliche Erfahrungen und ihre transzendente Dimension.