#37854 Emilio Tadini
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Emilio Tadini – #37854
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund dominiert ein dunkelblaues, trapezförmiges Objekt, das an einen Tisch oder eine Plattform erinnert. Darauf liegt ein blassblauer Kissen oder Stoffballen, der durch eine dünne, weiße Linie hervorgehoben wird. Diese Linie zieht sich senkrecht nach oben und scheint in der Mitte des Bildes zu verschwinden.
Links von diesem Arrangement befindet sich eine stilisierte, graue Figur, die an ein Pferd erinnert, jedoch stark vereinfacht dargestellt ist. Die Formgebung wirkt fast geometrisch, ohne jegliche Detailtreue. Direkt daneben steht eine männliche Gestalt in Arbeitskleidung – vermutlich ein Bauer oder Arbeiter – mit einem Cowboyhut. Er beugt sich über eine weitere Figur, die an einen Adeligen oder einen Mann aus der Oberschicht erinnert. Diese zweite Figur trägt eine auffällige Jacke in Rot und Gold, deren aufwendige Gestaltung Kontrast zur schlichten Kleidung des Mannes erzeugt.
Die Figuren sind flächig und ohne räumliche Tiefe dargestellt, was die Szene surreal wirken lässt. Die Farbpalette ist reduziert und besteht hauptsächlich aus Weiß, Grau, Blau und Rot. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Künstlichkeit und Abstraktion.
Es lassen sich verschiedene Interpretationsansätze erkennen. Die Gegenüberstellung der Figuren – Arbeiter und Adeliger – könnte auf soziale Ungleichheit oder Machtverhältnisse hindeuten. Das Pferd, traditionell ein Symbol für Freiheit und Stärke, erscheint hier jedoch passiv und reduziert. Der schlichte Hintergrund und die geometrische Formgebung lassen vermuten, dass es sich um eine Reflexion über die Konstruktion von Realität und Identität handelt. Die vertikale Linie, die vom Kissen zum Himmel führt, könnte als Verbindung zwischen der irdischen Welt und einer höheren Macht oder einem spirituellen Bereich interpretiert werden.
Insgesamt erzeugt das Bild ein Gefühl der Distanz und des Unbehagens. Es ist eine fragmentarische Darstellung, die den Betrachter dazu anregt, eigene Schlüsse zu ziehen und die verborgenen Bedeutungen zu entschlüsseln. Die Abwesenheit von Kontext und Erzählung verstärkt diesen Eindruck und macht das Werk zu einer offenen Form der Interpretation.