PO bcs 41 1914 Pipe Patrick van der Strict
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Patrick van der Strict – PO bcs 41 1914 Pipe
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Hinter dem Reh thront ein luxuriöses Automobil, vermutlich ein Wagen der oberen Gesellschaftsschicht. Der Fahrer, ein Mann mit Schnurrbart in Marineuniform, sitzt hinter dem Steuer. Er blickt geradeaus und scheint eine gewisse Distanz zur Umgebung zu wahren. Im Fond des Wagens ist eine weitere Person erkennbar, deren Gesicht jedoch nicht klar auszumachen ist.
Der Hintergrund besteht aus einer stilisierten Landschaft mit einem blassrosa Himmel und vereinzelten, goldenen Blättern, die herabfallen. Diese Elemente verleihen der Szene einen Hauch von Melancholie oder Vergänglichkeit. Die Darstellung des Autos wird durch die wiederholte Nennung eines Markennamens betont, was auf eine Werbekontext hindeutet.
Die Komposition ist auffällig und kontrastreich. Das Reh, ein Symbol für Wildheit und Unschuld, steht im direkten Gegensatz zum mechanischen Fortschritt, repräsentiert durch das Automobil. Die Marineuniform des Fahrers könnte auf einen Zusammenhang mit militärischer Macht oder Autorität hindeuten.
Es lassen sich verschiedene Subtexte erkennen: Einerseits wird die Ambivalenz zwischen Natur und Technologie thematisiert – ein Konflikt, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung gewann. Andererseits scheint eine Aussage über soziale Schichtung und den Konsum von Luxusgütern getroffen werden. Die Kombination aus dem edlen Automobil, der Marineuniform und der bronzenen Tierstatue evoziert ein Bild von Wohlstand, Macht und einer gewissen Distanz zur natürlichen Welt. Die fallenden Blätter könnten als Metapher für den Verlust oder die Vergänglichkeit des Lebens interpretiert werden, was der Szene eine zusätzliche Ebene verleiht. Insgesamt wirkt das Werk wie eine satirische Reflexion über die gesellschaftlichen Veränderungen und Wertevorstellungen ihrer Zeit.