#41601 Carlos Saenz De Tejada
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Carlos Saenz De Tejada – #41601
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Das Bühnenbild selbst ist in mehrere Felder unterteilt, jedes mit einer eigenen Figur und Symbolik versehen. Hier sehen wir Darstellungen, die an religiöse oder mythologische Szenen erinnern, jedoch stark stilisiert und verzerrt. Die Figuren sind oft überzeichnet und tragen Attribute, die ihre Bedeutung andeuten – eine weibliche Gestalt scheint von einem Heiligenschein umgeben zu sein, während andere Figuren mit Waffen oder symbolischen Gegenständen dargestellt werden.
Links in der Zeichnung steht eine Figur mit Besen, die möglicherweise eine Reinigungsszene oder einen Übergang symbolisiert. Rechts erscheint eine weitere Figur mit Stab und Bart, deren Pose eine gewisse Autorität oder Weisheit suggeriert. Die Interaktion zwischen diesen Figuren und dem zentralen Künstler ist unklar, lässt aber Raum für Interpretationen über Machtverhältnisse, Rituale oder kreative Prozesse.
Der handschriftliche Text unterhalb der Zeichnung – „Gran sesión del transformismo para festejar la llegada del cujon (en el estudio)“ – liefert einen wichtigen Kontext. Er deutet auf eine feierliche Zeremonie hin, die mit einer Transformation verbunden ist und möglicherweise eine humorvolle oder satirische Absicht verfolgt. Der Begriff cujon ist vulgär und könnte hier als Metapher für etwas Unerwartetes, Aufregendes oder sogar Provokatives dienen.
Die Zeichnung wirkt wie ein Kommentar zur Kunstproduktion selbst, zu den kreativen Prozessen und den damit verbundenen Ritualen. Sie spielt mit Konventionen der Darstellung, vermischt religiöse Motive mit grotesken Elementen und unterläuft traditionelle Vorstellungen von Schönheit und Harmonie. Die Verwendung des Textes verstärkt diesen Eindruck einer ironischen Distanzierung und einer spielerischen Auseinandersetzung mit dem Kunstbetrieb. Insgesamt entsteht ein Bild, das sowohl amüsant als auch tiefgründig ist und den Betrachter dazu anregt, über die Bedeutung von Kunst, Kreativität und Transformation nachzudenken.