#41563 Carlos Saenz De Tejada
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Carlos Saenz De Tejada – #41563
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Über dem Sterbebett thront die Gestalt des Todes – ein Skelett mit ausgestreckten Armen, das eine Lanze hält. Diese Lanze scheint direkt auf den Mann im Hintergrund gerichtet zu sein, was eine unmittelbare Bedrohung andeutet und die Vergänglichkeit des Lebens unterstreicht. Die Inschrift IN ICTU OCULI (im Augenblick) ist über dem Skelett angeordnet und verstärkt die Botschaft der plötzlichen und unaufhaltsamen Konfrontation mit dem Tod.
Im unteren Bereich der Darstellung sind weitere makabre Elemente zu erkennen: eine Gruppe von Figuren, die sich in Qualen winden, sowie ein Buch oder Schriftrolle, auf dem FINIS GLORIAE MUNDI (das Ende des Ruhms der Welt) steht. Diese Details verstärken das Thema der Sterblichkeit und des Vergehens irdischer Herrschaft.
Die Farbgebung ist gedämpft und düster gehalten, mit einem starken Kontrast zwischen den dunklen Tönen der Roben und des Hintergrunds sowie den helleren Akzenten auf dem Sarg und der Lanze. Die Beleuchtung scheint von oben zu kommen und lenkt den Blick gezielt auf die zentralen Figuren und Symbole.
Die Komposition wirkt insgesamt sehr dicht und beengend, was das Gefühl der Hoffnungslosigkeit und der Unausweichlichkeit des Todes noch verstärkt. Es liegt eine deutliche moralische Botschaft vor: Die Darstellung erinnert an die Kürze des Lebens und die Bedeutung spiritueller Vorbereitung auf den Tod. Der Geistliche scheint in diesem Moment mit seiner eigenen Sterblichkeit und der Vergänglichkeit aller irdischen Güter konfrontiert zu werden, während der Tod selbst als unerbittlicher Richter über ihn wacht.