Bernardo Daddi (c.1290-1348) – Altar of the coronation of the Virgin Part 1
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Part 1 – Bernardo Daddi (c.1290-1348) - Altar of the coronation of the Virgin
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Im Zentrum des Geschehens steht eine Szene, die eine feierliche Krönung darstellt. Eine zentralfigur, gekleidet in strahlendes Weiß, wird von einer männlichen Figur in königsblauer Robe berührt, die möglicherweise eine Handlung der Investitur oder Segnung vollzieht. Die beiden Figuren sind von einer Menge von Gestalten umgeben, die in unterschiedlichen Posen und mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken dargestellt werden. Die Anordnung dieser Figuren wirkt jedoch wenig spontan und eher nach strengen hierarchischen Prinzipien geordnet. Die Gesichtszüge sind oft ausdruckslos, die Körperhaltung starr, was einen Eindruck von Kontemplation und Erhabenheit vermittelt.
Die Seitenflügel zeigen jeweils eine weitere Szene. Links ist eine Szene dargestellt, die an eine Anbetung erinnert, möglicherweise die Anbetung der Weisen. Rechts sehen wir ein Kreuzigungsbild. Die Kontraste zwischen den Szenen sind auffällig und betonen die dualistische Natur der Darstellung – Leben und Tod, Erdenlichkeit und Transzendenz.
Die Farbgebung ist charakteristisch für die Epoche. Der Einsatz von Gold, insbesondere in den Arkaden und Hintergründen, verleiht der Szene einen luxuriösen und göttlichen Charakter. Die Farben sind gedämpft und harmonisch, tragen zur ruhigen und andächtigen Atmosphäre bei.
Subtextuell scheint die Darstellung eine Botschaft von Macht, Glauben und Erlösung zu vermitteln. Die Krönung im Zentrum könnte als Symbol für die Erhebung einer heiligen Person oder Institution interpretiert werden. Die Nebenstellen erinnern an zentrale Ereignisse des Glaubens und unterstreichen die Verbindung zwischen irdischem und himmlischem Reich. Insgesamt wirkt das Werk wie ein Zeugnis tiefen Glaubens und einer strengen, formalen Ästhetik. Die klare Linienführung und die flächige Malweise lassen den Schluss zu, dass es sich um eine Darstellung handelt, die primär der Vermittlung einer Botschaft dient und weniger um die Wiedergabe realistischer Details.