girl-doll Berthe Morisot (1841-1895)
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Berthe Morisot – girl-doll
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Die junge Frau, vermutlich ein Kind, blickt uns ernst an. Ihr Blick wirkt nachdenklich, fast melancholisch. Die Puppe, die sie fest umklammert, scheint ein wichtiger Ankerpunkt für sie zu sein. Es entsteht der Eindruck, dass sie durch die Puppe Trost und Geborgenheit sucht.
Der Hintergrund besteht aus einem verschwommenen Grün- und Weißspiel, das an einen Garten oder eine Naturkulisse erinnert. Die vage Darstellung des Hintergrunds lenkt die Aufmerksamkeit auf die zentrale Figur und ihre Beziehung zur Puppe. Ein Blumentopf im linken Bildbereich deutet auf eine wohlhabende Umgebung hin, ohne jedoch die Szene zu dominieren.
Ein möglicher Subtext dieser Darstellung könnte die Vergänglichkeit der Kindheit und die Suche nach Identität sein. Die Puppe mag hier als Ersatz für eine Mutterfigur oder als Projektionsfläche für die eigenen Wünsche und Fantasien dienen. Die ernste Miene des Mädchens könnte eine Ahnung von der Unbeschwertheit der Kindheit verdrängenden Realität andeuten. Es wird eine Stille eingefangen, die mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt. Die Darstellung wirkt intim und beobachtend, als würde der Betrachter Zeuge eines persönlichen Moments.