Holy Sergy Radonezhsky # 26 Roerich N.K. (Part 3)
Roerich N.K. – Holy Sergy Radonezhsky # 26
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Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
Nicholas Roerichs Gemälde St. Sergius von Radonesch aus dem Jahr 1932 stellt den Ehrwürdigen Sergius dar. Roerichs Liebe zum Bild dieses Wundertäters zog sich durch sein ganzes Leben. Der heilige Sergius steht im Vordergrund auf einem Hügel, dessen Farbe an die von ungebranntem Ton erinnert. Seine Gestalt ist groß und statuenhaft, in allem harmonisch, sein Antlitz majestätisch und freundlich, und sein Heiligenschein, seine Kleidung und das Zeichen der Dreifaltigkeit machen seine hohe Stellung deutlich und unterstreichen seine Macht und Bedeutung.
Eine Beschreibung des Gemäldes von Nicholas Roerich, St. Sergius von Radonesch
Nicholas Roerichs Gemälde St. Sergius von Radonesch aus dem Jahr 1932 stellt den Ehrwürdigen Sergius dar. Roerichs Liebe zum Bild dieses Wundertäters zog sich durch sein ganzes Leben.
Der heilige Sergius steht im Vordergrund auf einem Hügel, dessen Farbe an die von ungebranntem Ton erinnert. Seine Gestalt ist groß und statuenhaft, in allem harmonisch, sein Antlitz majestätisch und freundlich, und sein Heiligenschein, seine Kleidung und das Zeichen der Dreifaltigkeit machen seine hohe Stellung deutlich und unterstreichen seine Macht und Bedeutung. In seinen Händen hält er einen wunderschönen Tempel, das Symbol des Tempels der menschlichen Seele. Der Wundertäter Sergius grüßt die Truppen und betet für ihre sichere Rückkehr.
Hinter dem Hügel sind die Helme der Soldaten zu sehen, die zu einer Heldentat marschieren. Sie marschieren in geraden Reihen und tragen stolz die roten Fahnen. Sie ziehen mutig und würdevoll in die Schlacht und sind sich der Macht der Hilfe des ehrwürdigen Sergius und der russischen Kirche bewusst, die in der Ferne steht und in wunderbar passenden Farben gemalt ist. Sogar am Himmel kann man die Manifestationen der himmlischen Hilfe erkennen: Er ist ungewöhnlich blau und geht in weißlich-gelbe Töne über, als ob er von der Helligkeit des Nimbus und dem geistigen Licht des Sergius herrührt. Und auch die schmutzigen Wolken werden gelichtet, werden weißer, was die Reinigung der Erde von verschiedenen Lastern und schlechten Gedanken symbolisiert.
Das allsehende Auge, das durch die dicken schwarzen Wolken deutlich zu sehen ist, ist das Auge des Schöpfers, das weit weg und für die Menschen unsichtbar ist, aber dennoch immer über sie wacht und sie beschützt. Im Allgemeinen ist das Auge auf frühen russischen Ikonen häufig zu sehen, während es in den späteren Werken eher selten vorkommt.
Die gesamte Leinwand ist von Spiritualität durchdrungen, unten rechts befindet sich sogar eine Ikone mit dem Antlitz Christi des Erlösers.
Der heilige Sergius, der größte Asket des russischen Landes, ist das Bild eines Erziehers, Lehrers und Fürsprechers für alle Menschen und zu allen Zeiten. Zu seinen Lebzeiten bemühte sich dieser Mann mit aller Kraft um die Einigung Russlands und seine moralische Wiedergeburt. Er vereinte die Soldaten vor vielen Feldzügen, und in diesem Bild erscheint er uns auf diesem Gemälde.
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Im Hintergrund spannt sich ein dramatisch wirkender Himmel. Dunkle Wolken ziehen über eine leuchtend blaue Fläche, in deren Mitte ein Auge in einem Dreieck thront. Dieses Symbol, oft mit der Allsehenden Vernunft oder einer höheren Macht assoziiert, bricht mit der erwarteten Ikonographie religiöser Darstellungen und verleiht dem Bild eine zusätzliche Ebene der Interpretation.
Vor dem Mönch erstreckt sich eine detailliert wiedergegebene Stadtlandschaft mit zahlreichen Kuppelkuppeln. Diese Anordnung suggeriert eine bedeutende religiöse Stätte, möglicherweise eine Metropole oder ein Klosterzentrum. Die Stadt schmiegt sich an die Hänge eines bergigen Hintergrunds, der durch grobe Pinselstriche angedeutet wird.
Rechts im Bild befindet sich ein weiteres, in ein ovales Feld gefasstes Bildnis. Es zeigt das Gesicht eines Mannes, dessen Darstellung an die traditionelle Ikonographie erinnert, jedoch durch vereinfachte Formen und eine leicht maskenhafte Ausprägung eine gewisse Distanz erzeugt.
Am unteren Bildrand findet sich eine signierte Inschrift, die das Jahr 1917 angibt. Diese Jahreszahl könnte auf die turbulente Zeit der russischen Revolution und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Umwälzungen hinweisen.
Die Kombination aus religiösen Motiven, dem allsehenden Auge und der Jahreszahl 1917 lässt verschiedene Subtexte aufsteigen. Möglicherweise thematisiert das Werk den Konflikt zwischen Glauben und Vernunft, die Krise religiöser Institutionen in Zeiten des Umbruchs oder die Suche nach neuen Formen des spirituellen Ausdrucks angesichts gesellschaftlicher Veränderungen. Die Darstellung der Kirche als kleines Objekt, das der Mönch in den Himmel erhebt, könnte als Symbol für die Hoffnung und den Widerstand des Glaubens gegen die Herausforderungen der Moderne verstanden werden. Die Maskenhaftigkeit des Gesichtsrechts könnte die Entfremdung des Individuums von traditionellen Werten andeuten. Insgesamt entsteht ein Bild, das sowohl religiöse als auch philosophische Fragen aufwirft und den Betrachter zum Nachdenken anregt.