The source of the Indus Roerich N.K. (Part 3)
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Roerich N.K. – The source of the Indus
Ort: International N.K. Roerich’s Center-Museum, Moscow (Международный Центр-Музей им. Н.К. Рериха).
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Der Blick des Betrachters wird zunächst auf die zentralen Berggipfel gelenkt, die sich mit einer fast monumentalen Präsenz über die Szene erheben. Die Darstellung ist geprägt von klaren, geometrischen Formen; die Felsen sind in deutlichen Blöcken angeordnet und wirken dadurch sowohl stabil als auch unbarmherzig. Die Schneeflächen sind nicht naturalistisch wiedergegeben, sondern bestehen aus einer Vielzahl kleinerer Flächen unterschiedlicher Weißtöne, was eine Art schimmernde Textur erzeugt.
Im unteren Bildbereich findet sich ein dunkleres Band, das vermutlich die Vegetation oder den Boden darstellt und einen Kontrast zur Helligkeit der Schneebedeckung bildet. Es scheint, als ob hier die Quelle eines Flusses entspringt – ein Gedanke, der durch den Titel des Werkes angedeutet wird.
Die Farbpalette ist zurückhaltend, dominiert von Blau-, Weiß- und Brauntönen. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Kälte und Kargheit. Es entsteht eine Stimmung der Erhabenheit und gleichzeitig auch der Einsamkeit. Die Landschaft wirkt unberührt und wild, ein Ort jenseits menschlicher Einflüsse.
Die Komposition ist horizontal ausgerichtet, was die Weite des Raumes betont. Der Horizont liegt tief, wodurch die Berge noch größer erscheinen. Es scheint, als ob der Künstler eine tiefe Ehrfurcht vor der Natur ausdrücken wollte und ihre unbezwingbare Kraft und Schönheit hervorheben möchte. Die Darstellung wirkt weniger wie eine genaue Abbildung einer realen Landschaft, sondern eher wie eine idealisierte Vision von Wildheit und Ursprünglichkeit.