St. Francis # 25 Roerich N.K. (Part 3)
Roerich N.K. – St. Francis # 25
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Ort: Nicholas Roerich Museum of the United States. New York
Der "Heilige Franz von Assisi" wurde 1932 von Roerich N. K. gemalt. Er ist der meistverehrte italienische Heilige und wurde von vielen Künstlern dargestellt. Hier beschloss dieser bedeutende Autor, den universellen Heiligen so zu zeichnen, wie er ihn selbst sah. Franziskus ist auf einem Felsen stehend dargestellt, darunter sehen wir die Stadt, die inmitten der hohen Berge weiß leuchtet. Über dem Kopf des Helden des Gemäldes leuchtet ein Lichtkranz.
Beschreibung des Gemäldes von Nicholas Roerich, Franz von Assisi
Der "Heilige Franz von Assisi" wurde 1932 von Roerich N. K. gemalt. Er ist der meistverehrte italienische Heilige und wurde von vielen Künstlern dargestellt. Hier beschloss dieser bedeutende Autor, den universellen Heiligen so zu zeichnen, wie er ihn selbst sah.
Franziskus ist auf einem Felsen stehend dargestellt, darunter sehen wir die Stadt, die inmitten der hohen Berge weiß leuchtet. Über dem Kopf des Helden des Gemäldes leuchtet ein Lichtkranz. Das Sonnenlicht symbolisiert die Verbindung zu etwas Himmlischem und Hohem. Der Mann ist in eine lange Savanne mit einer markanten Kapuze gekleidet.
Er hält einen Vogel in seiner linken Hand, und dieses Tier fühlt sich beschützt. Seine Hände sind ein Zufluchtsort für die Geschöpfe Gottes. Das Gute und die Barmherzigkeit reichen für alle aus. Die wichtigste Eigenschaft dieses Heiligen war die Nichtbeurteilung. Er verstand die Liebe zu allen Menschen um ihn herum, indem er einfach aufhörte, die Handlungen der Menschen zu beurteilen. Auf diese Weise kam große Weisheit in sein Leben. Seine Liebe war rein und nicht platonischer Natur. Nur Monologe mit seinem Schöpfer und endlose Gebete kamen ihm über die Lippen.
Dem Volksglauben nach konnte er sogar den Wolf davon abhalten, ein grausames Tier zu sein. Er erzählte die Geschichte, dass jeder eine Wahl hat. Es gibt weder einen Ausweg noch eine schwierige Situation. Manchmal sieht man das Licht am Ende eines dunklen Korridors einfach nicht, weil man in die völlig falsche Richtung schaut.
Roerich gelang es, die ganze Heiligkeit dieses Mannes in Bildern darzustellen. Er lernte zu denken und zu verstehen wie sein Held aus dem Gemälde. Franz von Assisi verkündete, dass im Verstehen das Verzeihen liegt. Aber diese höchste Gabe wird nur einigen Menschen zuteil. Viele hegen einen Groll und finden sich in einem unglücklichen Leben wieder.
Achten Sie auf die Wahl der Farbpalette des Künstlers. Über uns ist der Himmel dunkel, wie ein aufsteigender Laster. Aber auf der Klippe ist es sonnig und sogar die Vögel haben ihr Nest in den Zweigen der blühenden Welt gebaut. Solange Gott solche Naturphänomene schenkt, besteht immer die Hoffnung, dass sich die Dinge zum Guten wenden werden.
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Die Darstellung ist stark stilisiert. Die Figur wirkt fast wie eine flache Silhouette vor einem abstrakten Hintergrund. Die Anatomie ist vereinfacht, was die Betonung auf die symbolische Funktion der Gestalt verstärkt. Der Mangel an detailreichen Gesichtszügen lässt Raum für Projektion und Interpretation. Die dargestellte Person nimmt eine erhöhte Position ein, auf einem Felsvorsprung, der sich über einem bewaldeten Bereich erhebt. Im Hintergrund erkennen wir vage, bergartige Formationen und eine Stadtansicht, die in den Fels hineinbaut. Der Himmel ist in ein Farbenspiel aus Blau und Gelb getaucht, was eine Atmosphäre von Frieden und transzendenter Stille erzeugt.
Ein Schwarm Raben fliegt in der unteren linken Ecke, was eine interessante Ebene der Interpretation eröffnet. Raben werden traditionell mit Unglück, aber auch mit Wissen und Prophezeiung in Verbindung gebracht. Ihre Anwesenheit könnte die Dualität der menschlichen Existenz andeuten – die Verbindung von Spiritualität und Weltlichem, von Hoffnung und Verzweiflung.
Die Komposition ist klar und ausgewogen, mit der zentralen Figur als Ankerpunkt. Die Verwendung von flachen Farbflächen und geometrischen Formen verleiht der Darstellung eine gewisse Monumentalität und zeitlose Qualität. Der gesamte Aufbau legt nahe, dass es hier weniger um die Wiedergabe einer konkreten Person geht, sondern vielmehr um die Darstellung eines archetypischen Bildes von Spiritualität, Hingabe und der Beziehung des Menschen zur Natur und zum Göttlichen. Die Stadt im Hintergrund könnte als Symbol für die Welt stehen, von der sich die Figur distanziert, um sich ganz der spirituellen Suche zu widmen. Insgesamt vermittelt das Werk ein Gefühl von Kontemplation und spiritueller Erhabenheit.