John Poulett, 1st Earl Poulett John Closterman (1660-1711)
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John Closterman – John Poulett, 1st Earl Poulett
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Kleidung des Mannes unterstreicht seinen sozialen Status. Er trägt ein dunkelblaues Gewand mit aufwendigen Stickereien an den Ärmeln und der Brustpartie. Die Details der Textilien sind sorgfältig wiedergegeben, was die Wertschätzung für feine Materialien und Handwerkskunst betont. Die hellen Beinschuh-Spangen und die braunen Stiefel bilden einen Kontrast zum dunklen Gewand und lenken die Aufmerksamkeit auf seine Füße, was eine gewisse Erdverbundenheit andeutet.
Der Hintergrund ist bewusst dunkel gehalten, wodurch der Mann stärker hervortritt. Ein Hauch von Landschaft – Bäume und ein Himmel in warmen Farbtönen – ist erkennbar, aber er dient primär als Kulisse. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt die Dramatik des Porträts und verleiht ihm eine gewisse Tiefe.
Ein Jagdhund, vermutlich ein Setter oder Pointer, steht zu seinen Füßen. Die Darstellung des Hundes, der aufmerksam in Richtung des Betrachters blickt, unterstreicht zusätzlich das Thema der Jagd und des Landlebens. Die Haltung des Tieres vermittelt Loyalität und Gehorsam.
Die Gesichtszüge des Mannes sind ernst und nachdenklich. Sein Blick ist direkt und selbstbewusst, was auf eine Person von Autorität hindeutet. Die sorgfältige Ausarbeitung der Hautstruktur und der Haare verleiht ihm einen realistischen Anstrich.
Subtextuell könnte das Gemälde die Verbindung zwischen Adel, Landbesitz und Jagd hervorheben. Es ist ein Porträt, das nicht nur das äußere Erscheinungsbild festhält, sondern auch eine Aussage über den sozialen Status und die Rolle des Dargestellten in der Gesellschaft trifft. Die Kombination aus luxuriöser Kleidung und jagdlichen Attributen suggeriert einen Mann, der sowohl Macht als auch Verantwortung innehat. Die zurückhaltende Landschaftsdeutung lässt vermuten, dass das Porträt weniger auf eine romantische Verherrlichung des Landlebens abzielt, sondern vielmehr die Verbindung des Dargestellten zu seinem Besitz und seiner Herrschaft betonen soll.