The Bal Maidens Emily Mary Osborn (1828-1925)
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Emily Mary Osborn – The Bal Maidens
Ort: National Museum of Wales, Cardiff.
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Die drei wandernden Frauen tragen traditionelle Kleidung: lange Röcke, schlichte Blusen und darüber große, weiße Hüte oder Hauben, die ihre Köpfe bedecken. Die Farbgebung ihrer Gewänder variiert – von einem warmen Beige über ein zartes Rosa bis hin zu einem kühlen Blau –, was eine gewisse Individualität innerhalb der Gruppe suggeriert. Jede Frau hält einen Schal oder ein Tuch in den Händen, möglicherweise zum Abwischen des Schweißes oder als Schutz vor der Sonne.
Der Hintergrund ist dicht bewachsen mit üppiger Vegetation: hohe Gräser, Blumen und Büsche füllen den Raum hinter den Figuren. Die Farbpalette im Hintergrund ist grünlich-braun gehalten, was einen Kontrast zu den helleren Farben der Kleidung der Frauen bildet. Ein weiter Blick über eine sanfte Landschaft mit vereinzelten Bäumen lässt auf eine ländliche Umgebung schließen.
Die Komposition lenkt die Aufmerksamkeit zunächst auf die drei vorwärts schreitenden Frauen. Ihre Körperhaltung und das leicht angespannte Gesichtsausdruck deuten auf Eile oder Anspannung hin. Das sitzende Mädchen wirkt hingegen distanziert und melancholisch, fast als würde es sich von der Bewegung der anderen abgrenzen.
Es lassen sich verschiedene Subtexte erkennen. Die traditionelle Kleidung könnte eine Verortung in einer vergangenen Epoche andeuten, möglicherweise im 19. Jahrhundert. Die Eile der Frauen lässt auf einen bestimmten Zweck schließen – vielleicht müssen sie etwas erledigen oder sind auf dem Weg zu einem Ereignis. Das sitzende Mädchen könnte als Symbol für Kontemplation oder Abkehr von den Konventionen interpretiert werden. Die gesamte Szene vermittelt ein Gefühl von Bewegung, Leben und einer gewissen stillen Dramatik. Die Malerei fängt einen flüchtigen Moment im Alltag einfanger und lädt dazu ein, über die Geschichten der dargestellten Personen zu spekulieren.