Tobacco plant Albrecht Dürer (1471-1528)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Albrecht Dürer – Tobacco plant
Ort: Bonnat Museum (Musée Bonnat-Helleu), Bayonne.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Künstler hat sich auf eine detaillierte Wiedergabe der Blätter und des Stängels konzentriert. Die Blätter sind unterschiedlich groß und geformt, einige sind breiter, andere schmaler und länger. Ihre Farbgebung variiert von einem hellen, fast gelblichen Grün zu dunkleren, olivgrünen Tönen, was eine gewisse Lebendigkeit und Dreidimensionalität suggeriert. Der Stängel schlängelt sich elegant nach oben und trägt am oberen Ende eine dichte Ansammlung kleiner Blütenstände.
Die Darstellung wirkt äußerst präzise und beobachtend. Es liegt ein starker Eindruck naturwissenschaftlicher Dokumentation vor, als ob es sich um eine botanische Illustration handelt. Die schlichte Komposition, die Fokussierung auf die Detailgenauigkeit und die neutrale Farbgebung verstärken diesen Eindruck.
Neben der offensichtlichen Darstellung einer Pflanze lassen sich auch subtile Subtexte erkennen. Die Tabakpflanze war im 16. und 17. Jahrhundert ein relativ neues und exotisches Gut in Europa, und ihre Darstellung könnte auf ein Interesse an der Erforschung und Klassifizierung unbekannter Pflanzen hinweisen. Es könnte auch ein Hinweis auf den beginnenden globalen Handel und den Austausch von Waren und Wissen zwischen verschiedenen Kontinenten sein. Die Schlichtheit der Darstellung steht im Kontrast zu der Komplexität der wirtschaftlichen und kulturellen Implikationen, die mit der Tabakpflanze verbunden waren. Es liegt ein Hauch von wissenschaftlicher Neugier und vielleicht auch eine gewisse Faszination für das Neue und Fremde in der Darstellung.