Young girl with doll Paul Cezanne (1839-1906)
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Paul Cezanne – Young girl with doll
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Die Farbgebung ist charakteristisch. Ein dominantes Blau prägt die Kleidung des Mädchens, welche aus einer Art Bluse und einem Rock zu bestehen scheint. Das Strohhut, der ihren Kopf bedeckt, ist in einem warmen Gelbton gehalten und bildet einen deutlichen Kontrast zum kühlen Blau. Die Gesichtszüge des Mädchens wirken wenig ausdrucksstark, fast maskenhaft; die Augen sind leicht eingeengt, der Mund zu einer unbestimmten Linie geformt.
Die Art und Weise, wie die Puppe an den Körper des Mädchens gepresst wird, verleiht der Szene eine gewisse Intimität und eine fast melancholische Atmosphäre. Die Puppe selbst ist nur schematisch dargestellt, ihre Form kaum zu erkennen, was sie zu einem Symbol für kindliche Vorstellungskraft und das Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit macht.
Der Hintergrund, mit seinen fragmentierten grünen und rosafarbenen Farbtönen, deutet auf eine Naturlandschaft hin, die aber nicht detailliert wiedergegeben wird. Vielmehr wirkt sie wie eine abstrakte Fläche, die die Konzentration des Betrachters auf das Mädchen und ihre Puppe verstärkt.
Es liegt die Vermutung nahe, dass das Werk eine Reflexion über Kindheit, die Illusion der Erwachsenenwelt und das Finden von Trost in der Fantasie darstellt. Die Reduktion der Formen und die subtile Farbgebung lassen eine gewisse Distanz erkennen, die den Betrachter einlädt, die Szene auf einer tieferen, symbolischen Ebene zu interpretieren. Die Künstlerin scheint hier weniger an einer detailgetreuen Wiedergabe interessiert zu sein als vielmehr an der Darstellung eines emotionalen Zustandes – einer stillen, introspektiven Welt des Kindes.