Sons of the Brave Phillip Richard Morris (1838-1902)
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Phillip Richard Morris – Sons of the Brave
Ort: Leeds Museums and Galleries (Leeds Museums and Galleries, Leeds City Council), Leeds.
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Ein Orchester in roten Uniformen marschiert die Stufen des Gebäudes hinauf, begleitet von Fahnen und einem Tambourenschlag. Ihre Anwesenheit verleiht der Szene einen martialischen, feierlichen Charakter. Auf der rechten Seite der Szene befindet sich eine Gruppe von Zuschauern, darunter Frauen in dunklen Kleidern, die eine gewisse Trauer oder Besorgnis ausstrahlen. Eine ältere Frau, vermutlich eine Witwe oder Mutter, hält ein Tuch vor ihr Gesicht, was auf tiefe Trauer schließen lässt.
Im Vordergrund des Bildes spielen zwei Kinder. Das Mädchen, barfuß und in zerlumpter Kleidung, hält einen Reifen in der Hand. Der Junge, der ihr folgt, trägt ein rotes Wams und hält einen Stock. Ihre ausgelassene Spielerei kontrastiert stark mit der feierlichen Atmosphäre im Hintergrund und erzeugt eine subtile Spannung.
Die zahlreichen Vögel, die in den Himmel aufsteigen, sind ein wiederkehrendes Motiv und können als Symbole für Freiheit, den Tod oder das Weiterleben interpretiert werden. Sie unterstreichen die Ambivalenz der Szene.
Die Komposition des Bildes lenkt die Aufmerksamkeit zunächst auf das Orchester und das Gebäude, bevor der Blick in den Vordergrund auf die spielenden Kinder fällt. Die dunklen Töne und die gedämpfte Farbgebung verstärken den melancholischen Charakter des Gemäldes. Es entsteht der Eindruck, dass der feierliche Anlass, ob Abschied, Trauerfeier oder eine Militärparade, einen persönlichen Verlust oder eine schmerzhafte Trennung beinhaltet. Die Unschuld der spielenden Kinder wird dem Kontrast zu der Ernsthaftigkeit der erwachsenen Welt gegenübergestellt, was die Tragik der Situation noch unterstreicht.