Sheep Grazing Viggo Johansen (1851-1935)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Viggo Johansen – Sheep Grazing
Ort: Private Collection
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
BEMERKUNGEN: 2 Ответы
идиллия
Viggo Johansen (Johansen) gehörte zur Gruppe der Skagen-Maler. Hier ist, was ich im Internet gefunden habe:
Skagen ist der Name eines kleinen Fischerdorfes in Dänemark. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts schlossen sich mehrere Künstler zu einer Gruppe zusammen (die Skagen-Gruppe), arbeiteten im Freien, studierten das Leben der Fischer und stellten es wahrheitsgetreu in ihren Bildern dar. In Skagen treffen die Nordsee und die Ostsee aufeinander, so dass die Maler von Skagen Eindrücke vom Meer wiedergaben und mit dem Spiel der Wellen experimentierten. Sie beobachteten arbeitende Menschen oder spielende Kinder am Strand. Das helle skandinavische Licht faszinierte die Maler, und dies verleiht ihren Bildern einen besonderen Reiz. Wie spätere Impressionisten setzten sie ihre Schatten ein und fügten zusätzliche Kontraste hinzu, um die Leuchtkraft der Farben zu verstärken. Allerdings stellten die Maler von Skagen nicht nur Außenansichten in ihren Werken dar; sie arbeiteten auch mit dem Licht, das diese Szenen dominiert.
Die Maler von Skagen trafen sich regelmäßig im Hotel, das dem Vater eines Mitglieds der Gruppe, Anna Ancher, gehörte, um Ideen und Eindrücke auszutauschen. Hier gründeten sie auch ihr eigenes Museum, das Skagen-Museum. Ich nenne die Namen einiger Künstler, die zur Skagen-Gruppe gehörten: Michel und Anna Ancher, Viggo Johansen, Peter Severin und Marie Krøyer, Christian Krohg, Karl Loshner, Lauritz Tuxen.
Und meine Meinung: Es macht mir keinen Spaß, anhand der Umrisse zu erraten, was dargestellt ist. Deshalb muss ich sagen, dass der Impressionismus eine Richtung ist, die mir nicht besonders zusagt.
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Hintergrund erstreckt sich eine sanft geschwungene Landschaft, die von einer Wasserfläche – möglicherweise ein See oder ein Fluss – begrenzt wird. Die Uferlinie ist verschwommen und in ein bläuliches Licht getaucht, was einen Eindruck von Weite und Distanz erzeugt. Einige Bäume und Büsche, dargestellt durch dunklere, kompakte Pinselstriche, setzen weitere Akzente in der Landschaft.
Der Himmel ist von einer Wolkendecke bedeckt, die in hellen Grautönen und Weiß gehalten ist. Die Wolken sind nicht klar definiert, sondern wirken eher als diffuse Schleier, die das Licht streuen und eine diffuse Atmosphäre schaffen.
Die Darstellung der Schafe ist unsicher, fast flüchtig, ausgeführt mit schnellen, impressionistischen Pinselstrichen. Sie wirken nicht als einzelne Individuen, sondern als eine homogene Masse, die sich harmonisch in die Landschaft einfügt. Ein einzelnes Tier im Vordergrund, in einer leicht gedrehten Pose, scheint die Szene zu beleben und den Betrachter anzusprechen.
Die Malweise lässt vermuten, dass der Fokus auf dem Momentaufnahme liegt, auf dem flüchtigen Eindruck des Augenblicks. Die Komposition wirkt ausgewogen und harmonisch, ohne jedoch eine strenge Symmetrie aufzuweisen.
Subtextuell könnte dieses Bild eine Sehnsucht nach Einfachheit und Ruhe vermitteln. Die friedliche Darstellung der Natur und der Tiere evoziert ein Gefühl von Geborgenheit und Harmonie. Die diffuse Lichtstimmung und die unscharfen Konturen tragen zu einer melancholischen, fast träumerischen Atmosphäre bei. Die Szene scheint einen Moment der Kontemplation einzufangen, eine Einladung, innezuhalten und die Schönheit der Natur zu schätzen. Der Fokus auf das Alltägliche, die einfache Szene des Weidengehens, kann auch als eine Wertschätzung des unscheinbaren, des gewöhnlichen Lebens interpretiert werden.