Charlotte Antoine Calbet (1860-1944)
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Antoine Calbet – Charlotte
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Die Frau blickt leicht zur Seite, ihr Blick scheint in Gedanken versunken zu sein. In ihrer erhobenen Hand hält sie einen Vogel, der scheinbar gerade von ihr losgelassen wird. Die Darstellung des Vogels, der sich in die Luft erhebt, verleiht dem Bild eine gewisse Dynamik und Lebendigkeit.
Die Linienführung ist fließend und skizzenhaft, was dem Werk eine unmittelbare und spontane Anmutung verleiht. Der Hintergrund ist nur grob angedeutet, wodurch die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die dargestellte Frau gelenkt wird. Die Farbgebung ist reduziert und konzentriert sich auf das Spiel von Licht und Schatten, um die Form der Figur zu modellieren und ihre Textur hervorzuheben.
Subtextuell könnte die Zeichnung als Metapher für Freiheit und Loslassen interpretiert werden. Der Vogel symbolisiert möglicherweise eine Sehnsucht nach Unabhängigkeit oder den Abschied von einer bestimmten Situation. Die Frau selbst wirkt kontemplativ und vielleicht auch etwas melancholisch, was auf innere Konflikte oder unerfüllte Wünsche hindeuten könnte. Die Darstellung der Kleidung deutet auf einen gesellschaftlichen Status hin, während die angedeutete Intimität des Moments – das Loslassen eines Vogels – eine persönliche Ebene eröffnet. Die Zeichnung lädt somit zu einer Reflexion über Freiheit, Verlust und die Komplexität menschlicher Emotionen ein.