Criemean War. The storming of Fort Malakoff by the French on 8th September 1855 Horace Vernet (1789-1863)
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Horace Vernet – Criemean War. The storming of Fort Malakoff by the French on 8th September 1855
Ort: Rolin museum (Musée Rolin), Autun.
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Der Krimkrieg war ein besonders schmachvoller Krieg für Russland, hinterließ aber dennoch zahlreiche Spuren in der Toponymie, Mode und im Volksleben. Dazu gehören unter anderem Begriffe wie Cardigan, Mützen, Angriff der leichten Kavallerie, die dünne rote Linie und der Alma-Tunnel (in dem Prinzessin Diana verunglückte), sowie viele andere.
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Der Hügel selbst ist übersät mit Trümmern und dem Schutt einer zerstörten Befestigung, was die Heftigkeit des Kampfes verdeutlicht. Der Himmel ist von Rauch und Wolken verhangen, was die chaotische und bedrohliche Atmosphäre der Schlacht unterstreicht.
Unterhalb des Hügels, im Vordergrund, befindet sich ein dichtes Feld von gefallenen Soldaten. Ihre Körper liegen in ungeschickten Positionen verteilt, einige in voller Rüstung, andere blutverschmiert. Die Dominanz der roten Uniformen der besiegten Seite verstärkt den Eindruck des Leidens und der Niederlage. Die Darstellung der Toten ist realistisch und detailreich, ohne jedoch ins Groteske abzugleiten.
Die Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle. Die Figuren auf dem Hügel werden von einem hellen Licht getroffen, was ihre Siegstellung hervorhebt und sie in den Vordergrund rückt. Der Rest der Szene liegt in einem gedämpften Licht, das die Tragödie und den Verlust betont.
Ein subtiler, aber wichtiger Subtext der Darstellung ist die Idealisierung des Krieges. Trotz der unzweifelhaften Darstellung von Tod und Zerstörung wird der Sieg der französischen Armee in einer heroischen und fast glanzvollen Weise dargestellt. Die Flagge, die hochgehalten wird, symbolisiert nicht nur den Triumph, sondern auch die nationale Ehre und den Stolz. Es lässt sich die Frage aufwerfen, ob die Darstellung der Schrecken des Krieges bewusst heruntergespielt wird, um eine positivere Botschaft zu vermitteln. Die Komposition suggeriert eine klare Trennung zwischen Sieg und Niederlage, zwischen den glorreichen Sieger und den besiegten Gefallenen, was die moralische Rechtfertigung des Krieges unterstreicht.