Raphael – The Holy Family Hermitage ~ part 10
Hermitage ~ part 10 – Raphael - The Holy Family
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Raffael war ein großer italienischer Maler der Renaissance, und die Heilige Familie ist eines seiner frühen, filigranen und subtilen Werke, auch Madonna mit dem bartlosen Joseph genannt. Üblicherweise wurde Joseph mit einem Bart dargestellt, um sein Alter zu betonen. Raffael lehnte diese Regel ab, und in seinem Gemälde sieht Joseph durch die weniger offensichtlichen und daher interessanteren Alterserscheinungen alt aus.
Beschreibung des Gemäldes Die Heilige Familie (Madonna und bartloser Joseph) von Raphael Santi
Raffael war ein großer italienischer Maler der Renaissance, und die Heilige Familie ist eines seiner frühen, filigranen und subtilen Werke, auch Madonna mit dem bartlosen Joseph genannt.
Üblicherweise wurde Joseph mit einem Bart dargestellt, um sein Alter zu betonen. Raffael lehnte diese Regel ab, und in seinem Gemälde sieht Joseph durch die weniger offensichtlichen und daher interessanteren Alterserscheinungen alt aus. Sein Haar ist leicht gekräuselt und sieht aus wie Löwenzahn, seine Hände sind auf dem Stock eines alten Mannes gefaltet. Sein Mund ist von tiefen Falten gezeichnet und seine Schultern sind eingefallen, als ob die Last eines harten Lebens auf ihnen ruht.
Maria und das Baby stehen in krassem Gegensatz zu ihm - sie sehen jung aus, fast strahlend in dieser Jugendlichkeit. Maria ist einfach gekleidet, ihr Haar ist unter einem Schal versteckt. Das Baby in ihren Armen klammert sich an sie und dreht sich so, wie es nur sehr kleine Kinder können, die sich in fast jeder Position wohlfühlen.
Zusammen bilden die drei Figuren eine Art Dreieck - nimmt man jemanden aus diesem Dreieck heraus, fällt er um.
Statt der üblichen Heiligkeit und Sehnsucht der Ikonen ist in ihnen irdisches, familiäres Glück zu sehen. Sie sehen sich an, wie eine ganz normale Familie. Maria schaut Josef mit einer leisen Traurigkeit an, das Kind schaut ihn an, als ob es ihn leise etwas fragen würde, und Josef schaut sie an, als ob er sich nach den einfachen, irdischen Dingen sehnt, die er nie haben wird.
Vielleicht ist es ehrenvoll, der Vater des menschgewordenen Gottes zu sein, aber es ist viel einfacher, der Vater des eigenen Sohnes zu sein, und man kann viel mehr Glück daraus ziehen.
Das Gemälde wird von weichen und gedämpften Farben beherrscht, die langsam und sanft fließen. Es gibt keine scharfen Linien, keine hellen Flecken, keine auffälligen Merkmale. Alles ist zurückhaltend, von den Posen über die Linien in den Gesichtern bis hin zu dem wiederkehrenden Motiv des Halbkreises und des Bogens.
Die Heiligenscheine über den Köpfen sind kaum angedeutet, und das ist verständlich - Raffael stellte nicht nur Heilige dar, sondern war auf der Suche nach einem heiligen Menschen.
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BEMERKUNGEN: 2 Ответы
Es ist sehr schade, dass es im Hermitage nur ein Gemälde von Raffael gibt. Ich hatte das Glück, seine Dama in viola bei einer Ausstellung zum 200-jährigen Bestehen des Hermitage zu sehen, und sogar zwei Exemplare des Katalogs wurden mir zur Verfügung gestellt, die ich an Kunsthistoriker aus der Ukraine geschenkt habe. /Ich bedauere/ Denn jetzt weiß ich, dass Raffael Santos und seine Dama... das ist der Höhepunkt der bildenden Kunst, danach ging es alles bergab.
Warum nur diese? Und wie sieht es mit der Madonna Conestabile aus?
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Ein älterer Mann, dessen Gesicht von zahlreichen Falten gezeichnet ist, sitzt neben der Frau. Er hält einen Stab in der Hand, der sowohl auf sein Alter als auch auf seine Autorität hindeutet. Sein Blick ist ernst, aber voller Zuneigung, während er den Jungen betrachtet. Seine Gewandung in einem dunklen Grün kontrastiert mit der leuchtenden Haut des Kindes und der hellen Robe der Frau.
Der Jüngling selbst, nackt und ungeschützt, bildet den Fokus des Bildes. Seine Anatomie wird detailreich dargestellt, was ein Gefühl der Verletzlichkeit und zugleich der göttlichen Unberührbarkeit hervorruft. Er scheint in Gedanken versunken zu sein, sein Blick ist leicht gesenkt.
Die Komposition ist von einer ruhigen Harmonie geprägt. Die Figuren sind eng aneinander gedrängt, was eine Atmosphäre der Geborgenheit und des familiären Zusammenhalts schafft. Im Hintergrund ist eine Landschaft erkennbar, die durch ein Fenster oder eine Öffnung im Mauerwerk hindurchscheint. Die Landschaft ist sanft und friedlich, mit einem Horizont, der in der Ferne verschwimmt.
Neben der offensichtlichen Darstellung der Heiligen Familie lassen sich auch subtile Elemente erkennen, die auf die göttliche Natur der dargestellten Personen hindeuten. Die goldenen Heiligenscheine um die Köpfe der drei Figuren unterstreichen ihren besonderen Status. Die leuchtende Haut des Jünglings und die warme Farbgebung der Gewänder tragen zur Gesamtwirkung der Darstellung bei und verleihen ihr eine spirituelle Tiefe. Die gesamte Szene wirkt wie ein Moment der Stille und Kontemplation, eingefangen in einem idealisierten Bild der Familie.