Madonna and Child in a Landscape * Battista Dossi (Battista de Luteri) (1490-1548)
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Battista Dossi (Workshop) – Madonna and Child in a Landscape
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Die Komposition ist durch eine markante vertikale Struktur geprägt: Ein dunkles, fast schwarzes Gebilde – möglicherweise ein Baldachin oder eine Laube – rahmt die Figuren von oben ein und lenkt den Blick auf Maria und das Kind. Dieser Rahmen wirkt gleichzeitig schützend und isolierend. Die Landschaft im Hintergrund erstreckt sich bis zu einem Horizont aus sanften Hügeln, der in einen leicht bewölkten Himmel übergeht. Ein einzelner Zaun, dessen Holz bereits verwittert ist, steht rechts im Bild und verleiht dem Motiv eine gewisse Melancholie und Vergänglichkeit.
Die Farbgebung ist von warmen Tönen dominiert – Rot, Blau und Gold stehen im Kontrast zu den dunklen Brauntönen des Rahmens und der Landschaft. Die Malweise wirkt etwas unsicher, was auf die Zuschreibung zum Werkstattprodukt hindeutet; die Details sind nicht immer präzise ausgearbeitet, und es zeigt sich eine gewisse Oberflächlichkeit in der Darstellung der Gewänder und der Gesichtszüge.
Subtextuell könnte das Bild als Sinnbild für Schutz und Geborgenheit interpretiert werden. Maria, die Muttergöttin, bietet dem Kind einen sicheren Hafen inmitten einer unsicheren Welt. Die Landschaft im Hintergrund symbolisiert möglicherweise die Schöpfung oder den Garten Eden, während der Zaun auf die Grenzen zwischen dem Heiligen und dem Profanen hinweist. Der leicht melancholische Charakter des Bildes könnte auch eine Reflexion über die menschliche Existenz und ihre Vergänglichkeit darstellen. Insgesamt vermittelt das Werk ein Gefühl von stiller Kontemplation und spiritueller Andacht, trotz der technischen Mängel.