Solitude Sir William Quiller Orchardson (1832-1910)
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Sir William Quiller Orchardson – Solitude
Ort: Private Collection
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Die Frau trägt ein helles Gewand, vermutlich aus Seide oder einem ähnlichen Stoff, kombiniert mit einem opulenten Pelzmantel. Ihr Hut, ebenfalls reich verziert, lenkt den Blick auf ihr Gesicht. Ihre Miene ist schwer zu deuten; sie wirkt weder traurig noch glücklich, sondern eher in sich gekehrt und nachdenklich. Der direkte Blickkontakt mit dem Betrachter verstärkt diesen Eindruck der Innenschau.
Die Farbgebung ist gedämpft und von Braun- und Grüntönen dominiert. Die grobe Pinselführung verleiht der Darstellung eine gewisse Unruhe, die den Eindruck einer flüchtigen Momentaufnahme unterstützt. Das Wasser um das Boot herum ist kaum erkennbar, verschwimmt mit dem Hintergrund, was die Isolation der Frau noch unterstreicht.
Hier weisen sich deutliche Elemente der Melancholie und des Rückzugs andeutend. Die Szene evoziert ein Gefühl von Einsamkeit, trotz der vermeintlichen Schönheit der Umgebung. Der Pelzmantel könnte als Symbol für gesellschaftlichen Status interpretiert werden, steht aber in klangvollem Gegensatz zur zugrunde liegenden Stimmung der Verlassenheit. Es scheint, als ob die Frau sich bewusst von ihrer Umwelt distanziert hat und in eine eigene Welt der Gedanken versunken ist. Die Malerei legt nahe, dass es sich um einen Moment der Kontemplation handelt, ein Augenblick des Innehaltens inmitten einer möglicherweise turbulenten Lebenssituation. Der Titel „Einsamkeit“ scheint hier treffend zu sein; er fasst die zentrale Botschaft dieses Werkes prägnant zusammen.