Christ Cleansing the Temple Bernardino Mei (1612-1676)
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Bernardino Mei – Christ Cleansing the Temple
Ort: The J. Paul Getty Museum, Los Angeles.
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Um ihn herum tobt eine lebhafte Szene. Eine Frau mit einem weißen Tuch im Gesicht und einer zerzausten Haarpracht wird von ihm zurückgedrängt. Sie hält einen Korb fest, aus dem Vögel entfliehen. Weitere Personen drängen sich in der Bildfläche, einige scheinen überrascht oder verängstigt, andere wirken protestierend. Ein Mann mit Bart steht links im Hintergrund und beobachtet das Geschehen. Die Gesichtsausdrücke sind vielfältig: von Entsetzen über Verwirrung bis hin zu Widerstand.
Die Farbgebung ist warm und intensiv. Rot dominiert die Kleidung der zentralen Figur und verstärkt den Eindruck von Leidenschaft und Energie. Gelb- und Brauntöne prägen die Gesichter und Gewänder der anderen Personen, während das Licht von oben her auf die Szene fällt und dramatische Schatten wirft.
Die Komposition ist dynamisch und wirkt fast wie eingefroren im Moment des Ausbruchs. Die Figuren sind eng aneinander gedrängt, was die Enge des Raumes und die Intensität der Situation unterstreicht. Der Künstler hat hier eine Atmosphäre von Aufruhr und spiritueller Erregung geschaffen.
Ein möglicher Subtext könnte in dem Kontrast zwischen der Ordnung der Architektur und dem Chaos der menschlichen Reaktion liegen. Die Säulen, die normalerweise für Stabilität und Ruhe stehen, werden durch das Geschehen im Vordergrund überlagert. Das Seil, das als Werkzeug zur Durchsetzung von Willen dient, steht möglicherweise symbolisch für eine Reinigung oder einen Aufbruch. Die entfliehenden Vögel könnten Freiheit oder spirituelle Befreiung repräsentieren. Insgesamt vermittelt die Darstellung ein Bild von Autorität, Konflikt und der Konfrontation zwischen religiösen Prinzipien und menschlichem Handeln.