Portrait of a Lady in White, c. 1540 Moretto da Brescia (Alessandro Bonvicino) (c.1498-1554)
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Moretto da Brescia – Portrait of a Lady in White, c. 1540
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Hier sehen wir die Dargestellte in ein üppiges, weißes Gewand gekleidet, das kunstvoll drapiert ist und durch goldene Stickereien akzentuiert wird. Die Falten des Stoffes sind meisterhaft wiedergegeben und erzeugen eine lebendige Textur. Ein goldenes Collier mit einem Anhänger schmückt ihre Halslinie, während kleine Ohrringe ihr Gesicht zieren. Das Haar ist zu einer kunstvollen Frisur hochgesteckt und mit einem Diadem verziert, was auf ihren hohen gesellschaftlichen Status hindeutet.
Die Farbgebung dominiert ein sanftes Weiß, das durch die warmen Goldtöne des Schmucks und der Stickereien ergänzt wird. Der dunkle Hintergrund lässt die Figur stärker hervortreten und lenkt den Fokus auf ihre Erscheinung. Ein kleiner, roter Stofffetzen mit goldenem Muster ist in ihrer Hand zu sehen, zusammengehalten von einem Ring.
Die Komposition wirkt ruhig und harmonisch. Die Frau nimmt fast das gesamte Bildfeld ein, was ihre Bedeutung unterstreicht. Der dunkle Hintergrund erzeugt eine gewisse Tiefe und verleiht der Darstellung einen Hauch von Geheimnis.
Subtextuell könnte die Darstellung als Ausdruck von Macht und Reichtum interpretiert werden. Das aufwendige Gewand, der kostbare Schmuck und die würdevolle Haltung deuten auf einen privilegierten sozialen Stand hin. Der direkte Blick der Frau kann als Zeichen von Selbstbestimmung und Unabhängigkeit gelesen werden. Die sorgfältige Darstellung der Details lässt vermuten, dass es sich um eine Auftragsarbeit handelt, möglicherweise im Hinblick auf die Festigung des Ansehens der Dargestellten oder ihrer Familie. Die Haltung und das Schmuckzeug könnten zudem Symbole für Tugend, Reinheit und Fruchtbarkeit darstellen, typische Attribute, die in Porträts adliger Frauen dieser Zeit verwendet wurden.