Mary Magdalene Moretto da Brescia (Alessandro Bonvicino) (c.1498-1554)
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Moretto da Brescia – Mary Magdalene
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In ihrer rechten Hand hält sie eine goldene Vase, aus der eine stilisierte Wolke oder Rauch aufsteigt. Die Gesichtszüge der Frau sind zart und melancholisch, ihre Augen sind leicht gesenkt.
Der Hintergrund besteht aus einem dramatischen Himmelsbild mit dunkelgrauen Wolken, die von einem Lichtstrahl durchbrochen werden. Ein dunkler, überhängender Ast oder Zweig bildet eine Art Rahmen im oberen Teil des Bildes.
Die Farbgebung ist warm gehalten, dominiert von goldenen, gelben und grünen Tönen. Die dunklen Hintergründe verstärken die Wirkung des goldenen Glanzes auf der Robe und dem Haar.
Die Darstellung vermittelt einen Eindruck von Kontemplation und innerer Ruhe. Die Haltung der Frau, ihre Blickrichtung und die Wolke, die aus der Vase aufsteigt, lassen auf eine Verbindung zu etwas Transzendiertem schließen. Die lange, wallende Haarmähne, ein wiederkehrendes Motiv in Darstellungen von Maria Magdalena, assoziiert die Figur mit Reue und Läuterung. Die Schlichtheit des Hintergrunds lenkt die Aufmerksamkeit auf die Frau und ihre Gestalt, was ihren spirituellen Zustand noch verstärkt. Die Kombination aus der melancholischen Mimik und dem aufsteigenden Rauch deutet auf eine Erinnerung an vergangenes Leid und die Hoffnung auf Erlösung hin.