Count Sciarra Martinengo Cesaresco Moretto da Brescia (Alessandro Bonvicino) (c.1498-1554)
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Moretto da Brescia – Count Sciarra Martinengo Cesaresco
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Der Mann trägt eine prächtige Kleidung: Ein dunkles Wams mit breiten Ärmeln schließt unterhalb des Halses, während seine Schultern und der obere Teil seines Körpers von einem luxuriösen Pelzmantel aus Leopardenfell bedeckt sind. Auf seinem Kopf sitzt ein aufwendig gearbeiteter Hut, dessen Form und Verzierungen ebenfalls auf einen hohen gesellschaftlichen Status hindeuten.
Sein Gesichtsausdruck ist bemerkenswert. Er blickt leicht zur Seite, sein Blick scheint in die Ferne gerichtet zu sein. Die Mundwinkel sind leicht herabgezogen, was eine gewisse Melancholie oder Nachdenklichkeit suggeriert. Es könnte sich um einen Ausdruck von Sorge, aber auch von tiefer Kontemplation handeln.
Die Farbgebung ist warm und intensiv. Das Gold des Hintergrunds und die Rottöne der Vorhänge verstärken den Eindruck von Reichtum und Macht. Der Kontrast zwischen dem dunklen Wams und dem hellen Leopardenfell lenkt zusätzlich die Aufmerksamkeit auf die Figur. Die Beleuchtung ist dramatisch, wobei das Gesicht des Mannes durch einen helleren Lichtstrahl hervorgehoben wird, während der Rest des Körpers im Schatten liegt.
Subtextuell könnte dieses Bild eine Reflexion über Macht und Verantwortung darstellen. Der luxuriöse Pelzmantel symbolisiert Reichtum und Autorität, doch die nachdenkliche Haltung des Mannes deutet darauf hin, dass diese mit einer Last verbunden sind. Es ist möglich, dass der Künstler hier eine Momentaufnahme von innerer Zerrissenheit oder dem Druck der Erwartungen darstellen wollte, die mit einem solchen Stand einhergehen. Die Abwendung des Blicks könnte auch als Zeichen der Distanzierung von den Umständen interpretiert werden, als Versuch, sich einer äußeren Welt zu entziehen und in die eigene Gedankenwelt einzutauchen. Insgesamt vermittelt das Gemälde einen Eindruck von Würde, aber auch von innerer Spannung und möglicherweise einem Hauch von Einsamkeit.